Kreis Borken (ots) - Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle führte in der Zeit vom 29.06.2017 - 05.07.2017 der Verkehrsdienst der Kreispolizeibehörde Borken an insgesamt 28 Messstellen im Kreisgebiet Geschwindigkeitskontrollen durch und stellte bei der Überprüfung der 17.545 Fahrzeuge fest, dass über 5 % der gemessenen Fahrzeugführer zu schnell fuhren. 11 Fahrzeugführer überschritten die zulässige Höchstgeschwindigkeit derart, dass sie mit der Auferlegung eines Fahrverbotes rechnen müssen. Insgesamt überschritten 961 Fahrer die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 174 Bußgeldverfahren wurden eingeleitet. In den übrigen 873 Fällen wurden vor Ort Verwarnungsgelder fällig bzw. Zahlscheine ausgehändigt.
Die gravierendsten Geschwindigkeitsüberschreitungen stellten die Beamten an folgenden Messpunkten fest:
Verkehrsdienst Gruppe Süd: - Innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 86 km/h in Bocholt auf der Barloer Ringstraße - außerorts bei max. zulässigen 100 km/h mit gemessenen 151 km/h in Borken-Rhedebrügge auf der B 67
Verkehrsdienst Gruppe Nord: - innerorts bei max. zulässigen 50 km/h mit gemessenen 87 km/h in Stadtlohn auf der K 33 außerorts bei max. zulässigen 70 km/h mit gemessenen 106 km/h in Ahaus auf der L 560
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