(Ul) Ulm – Zahlreiche Hinweise nach der Jagdwilderei im Forstbereich Söflingen – Wilderer kann auch aus dem Tierreich zu stammen

Ulm (ots) - Nach der großen Medienresonanz auf die Pressemeldung und dem Facebook-Auftritt des Polizeipräsidiums Ulm gingen zahlreiche Hinweise auf den Beitrag ein. Auf den Zeugenaufruf hinsichtlich des aufgefundenen Rehes mit abgetrenntem Kopf haben die Dienststelle in Ulm zahlreiche Anrufe erreicht, die auf einen Jäger aus dem Tierreich schließen lassen. So haben sich Jagdpächter gemeldet, die ähnlich gelagerte Tiere in ihrem Revier aufgefunden hatten. Auch sie äußerten die Vermutung, dass diese Tiere eventuell von einem Raubtier gerissen wurden. So ist ein Jäger aus dem Alb-Donau-Kreis der festen Überzeugung, dass der Kopf von einem Luchs, die es seit einiger Zeit im Lande wieder gibt, abgetrennt wurde. Er selbst habe vor rund fünf Monaten nach einem gemeldeten Wildunfall kurze Zeit später das Tier zehn Meter neben der Straße mit "fein säuberlich abgetrenntem" Kopf aufgefunden, was er eindeutig auf ein Raubtier zurückführte, das dazu in der Lage wäre. Die Polizeibeamten haben mit den zuständigen Stellen im Land Kontakt aufgenommen und prüfen, ob dies zutreffen könnte. Ein weiterer fachkundiger Hinweisgeber bezeichnet das Verhalten von Luchsen und auch Füchsen für typisch, Köpfe von erbeutetem Wild messerscharf abtrennen zu können. Die Polizei in Ulm ist derzeit mit der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg im Dialog. Dort ist man der Meinung, dass es sich höchstwahrscheinlich um Fuchsrisse handelt. Hinweise auf Jagdwilderer gingen keine ein.

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