Veranstaltungslage in Berlin – Bundespolizei zieht positive Bilanz

Berlin (ots) - Am Samstag fanden in der Hauptstadt eine Reihe von Veranstaltungen und Versammlungen statt. Die Bundespolizei überwachte unter anderem die An- und Abreise der Teilnehmer und zieht eine erste positive Bilanz.

Anlässlich von verschiedenen Versammlungen und Kundgebungen in Berlin überwachte die Bundespolizei verschiedene Bahnhöfe, über die die Veranstaltungsteilnehmer an- und abreisten. Besondere Aufmerksamkeit lag dabei auf den Berliner Bahnhöfen Alexanderplatz, Hauptbahnhof, Friedrichstraße sowie Brandenburger Tor. Erfreulicher Weise blieb es friedlich, so dass neben kurzen Phasen von notwendigen Absperrungen kein weiteres Einschreiten erforderlich war. Da die Strecke einer Versammlung das Auswärtige Amt passierte, erfolgte dort ein verstärkter Schutz. Die Bundespolizei setzte insgesamt etwa 350 Polizeibeamte ein und erhielt dabei bundesweite Unterstützung aus Bayern, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Brandenburg.

Im Zusammenhang mit der Veranstaltungslage konnten im Aufgabenbereich der Bundespolizei keine anlassbezogenen Straftaten registriert werden.

Ohne Bezug zur Versammlungslage führten Bundespolizisten am S-Bahnhof Brandenburger Tor gegen 17:15 Uhr eine Personenkontrolle durch, nachdem ein Mann in der dortigen Zwischenebene randalierte und verbal aggressiv auftrat. Der 22- jähriger Afghane griff die Beamten unverzüglich mit Schlägen und Tritten an, ohne sie zu treffen. Nachdem die Beamten den Mann überwältigt hatten, legten sie ihm Handfesseln an. Anschließend nahmen sie den alkoholisierten Mann (1,78 Promille Atemalkoholwert) in Schutzgewahrsam. Auf dem Weg zur Dienststelle zeigte er nur noch geringe Vitalfunktionen. Bundespolizisten trafen erste Hilfemaßnahmen und begleiteten anschließend den Transport mittels Rettungswagen in ein Berliner Krankenhaus. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den 22-Jährigen ein.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Berlin
- Pressestelle -
Schnellerstraße 139 A/ 140
12439 Berlin

Telefon: 030 91144 4050
Mobil: 0171 7617149
Fax: 030 91144-4049
E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de