Verletzungen nach Baumfällarbeiten


09.09.2018, PP Oberfranken
Verletzungen nach Baumfällarbeiten
LEUTENBACH/GÖßWEINSTEIN, LKR. FORCHHEIM. Jeweils mittelschwere Verletzungen erlitten am Samstag zwei Männer, unabhängig voneinander, bei Baumfällarbeiten in der Fränkischen Schweiz.

Um einen Nussbaum auszuschneiden stand, gegen 11.45 Uhr, ein 52-Jähriger aus Leutenbach auf einer gewerblichen Hebebühne in rund acht Meter Höhe. Dabei rutschte ihm die benutzte Motorsäge aus der Hand und verletzte ihn am linken Unterarm. Der Rettungsdienst brachte den nicht lebensgefährlich verletzten Mann in ein Krankenhaus. In einem Wald in der Nähe des Gößweinsteiner Ortsteils Morschenreuth verfing sich, gegen 14.45 Uhr, die Krone eines abgesägten Baumes in eine andere. Um den Baum zu Fall zu bringen, befestigte ein 64-jähriger Mann eine rund drei Meter lange Kette am Ende des Stammes und zog ihn mit einem Traktor weg. Beim Aufprall auf den Boden schnellte das Stammende nach oben, so dass die Kette durch die entstandene Spannung riss und dem 64-Jährigen an den Kopf schlug. Anwesende Familienmitglieder leisteten Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst, der den Verletzten in ein Krankenhaus brachte. Die Polizei Ebermannstadt nahm die beiden Arbeitsunfälle auf und geht derzeit nicht von einem Fremdverschulden aus.