Mögliche Nachahmungstat – Absperrbaken von Brücke geworfen
Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und der Polizei:
Nach zwei vorangegangenen Taten im März, warfen bislang Unbekannt, in der Nacht von Donnerstag (01.04.) auf Freitag (02.04.), erneut Absperrbaken von einer Überführung (Elvekumer Weg / Schellbergstraße) auf die Fahrbahn der Bundesautobahn 57, nahe der Anschlussstelle Norf. Wir berichteten mit Pressemitteilung vom 15.03.2021 - 14:41 Uhr und 29.03.2021 - 16:27 Uhr von den Taten, die Polizei und Staatanwaltschaft, wie auch im aktuellen Fall, als versuchte Tötungsdelikte bewerten. Eine Mordkommission unter Leitung des Polizeipräsidiums Düsseldorf ermittelt.
Donnerstag (01.04.), gegen 23:30 Uhr, riefen gleich mehrere Kraftfahrer die Polizei, weil sich Absperrmaterial einer Baustelle auf der Fahrbahn der Autobahn befand. Die eingesetzten Beamten stellten die offenbar von der Brücke herabgeworfenen Gegenstände sicher. Eine Bake war deutlich deformiert. Ob dies vom Sturz oder von einem möglichen Überfahren herrührt, wird geprüft. Entsprechend werden Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, gebeten, sich mit der Mordkommission unter der Telefonnummer 02131 300-0 in Verbindung zu setzen.
Die Polizei warnt ausdrücklich: Eine solche Tat, birgt ein unkalkulierbares Risiko. Verdächtige müssen sich einem Ermittlungs- und gegebenenfalls auch einem Strafverfahren mit dem Vorwurf eines versuchten Tötungsdeliktes stellen.
Bereits in den vergangenen Wochen bestreifte die Polizei die betroffene Brücke vermehrt und wird diese Maßnahmen aufrechterhalten. Zudem bittet sie, verdächtige Wahrnehmungen unmittelbar über den Notruf 110 zu melden.
Aktuell laufen darüber hinaus die Ermittlungen und die Spurenauswertung der Mordkommission weiter.
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