Ostalbkreis: Erfolgreicher „Schockanruf“ – LKW beschädigt Tunneldecke – Auffahrunfall

Mögglingen: Auffahrunfall mit zwei Verletzten Auf der B29 kam es am Mittwoch gegen 08:15 Uhr zu einem Unfall mit zwei beteiligten Autos und einem LKW. Zwischen Mögglingen und Bahnhof Essingen musste eine 28-jährige Fahrerin eines Fiat ihr Fahrzeug aufgrund stockenden Verkehrs abbremsen. Ein nachfolgender 68-jähriger BMW Fahrer erkannte dies zu spät und fuhr auf den Fiat auf. Dieser wiederrum wurde durch den Aufprall auf den davorstehenden LKW eines 54-Jährigen aufgeschoben. Bei dem Unfall wurde der BMW Fahrer und die Fiat Lenkerin leicht verletzt. Beide PKW waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. An den beteiligten Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von rund 15.000 Euro. Wasseralfingen: LKW beschädigt Tunneldecke Am Mittwochmorgen, vermutlich zwischen 09:30 Uhr und 11:15 Uhr, wurde der Tunnel der Bahnparallelen Trasse - aus Richtung Ellwangen kommend - durch einen bisher unbekannten LKW beschädigt. Beim Einfahren in den Tunnel streifte das Fahrzeug die Tunneldecke, so dass dort mehrere Lärmschutzverkleidungen beschädigt wurden. Der LKW-Fahrer entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Schaden in Höhe von etwa 5000 Euro zu kümmern. Gegen 11:15 Uhr fuhr ein weiterer LKW in den Tunnel ein und stieß gegen die herunterhängenden Verkleidungen. Hierbei entstand an diesem LKW ein Schaden in Höhe von etwa 1000 Euro. Weitere Geschädigte bzw. Verkehrsteilnehmer, die Hinweise auf den Verursacher geben können, werden gebeten, sich beim Polizeiposten Wasseralfingen unter der Rufnummer 07361 / 97960 zu melden. Aalen: Erfolgreicher "Schockanruf" Am Mittwoch gegen 11:30 Uhr erhielt eine Seniorin aus Dewangen einen Anruf, welcher vermeintlich von ihrem Sohn erfolgte. Dieser teilte weinerlich mit, dass er soeben einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Im Weiteren wurde das Telefon an eine angebliche Polizeibeamtin übergeben, welche der Seniorin mitteilte, dass sie nun 27.000 Euro Kaution für ihren Sohn bezahlen müsse, da dieser ansonsten in Haft kommen würde. Nachdem die Dame mitteilte, nicht über so viel Bargeld zu verfügen, einigte man sich darauf, dass sie ihren vorhandenen Schmuck zusammenpackt und diesen auf einem Fenstersims zur Abholung bereitlegt. Als sie den Schmuck in einer hellblauen Kosmetiktasche auf dem Fenstersims deponierte, stand vor dem Haus bereits ein etwa 50-60jähriger, kleinerer Mann mit einer blauen Schirmmütze, blauer Bekleidung und mitteleuropäischem Aussehen, welcher die Wertgegenstände in Empfang nahm. Hinweise auf verdächtige Personen oder auf die Tat, die sich in einem Wohngebiet am Ortsrand von Dewangen, südlich der Reichenbacher Straße ereignete, nimmt das Polizeipräsidium Aalen unter der Rufnummer 07361 / 5800 entgegen. Immer wieder nutzen Telefonbetrüger derartige Szenarien, um vor allem von lebensälteren Menschen Geld bzw. Wertgegenstände zu ergaunern. Sie üben starken verbalen Druck auf die Angerufenen aus, um zu verhindern, dass der Betrug erkannt wird. Die Polizei rät: - Ganz wichtig! Geben Sie den Tätern keinen Hinweis durch Ihren auffälligen Telefonbucheintrag: Haben Sie eine alte kurze Telefonnummer? Lassen Sie sie in eine aktuell vergebene längere Rufnummer abändern. Lassen Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen. So stechen Sie den Tätern nicht mehr ins Auge. Wenden Sie sich hierzu an ihren Telekommunikationsanbieter. - Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand telefonisch um Geld bittet. - Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert! Auch wenn man Ihnen sagt, dass Sie nicht auflegen sollen! - Wenn die Polizei Sie kontaktiert wird nie die Nummer 110 angezeigt! Polizeibeamte fragen Sie am Telefon nicht nach Ihren Vermögensverhältnissen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob tatsächlich ein Polizist am Telefon ist, legen Sie auf und kontaktieren Sie die örtliche Polizei oder den Notruf. - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Ihnen unbekannte Personen. - Wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt, informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110 und, wenn möglich, Verwandte, Freunde, Bekannte oder Nachbarn. Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Aalen Pressestelle Böhmerwaldstraße 20 73431 Aalen Telefon: 07361/580-110 E-Mail: Aalen.pp.sts.oe@polizei.bwl.de