Mehr als 20 unerlaubt eingereiste Personen am gestrigen Tag in Südbrandenburg

Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie der Bundeszollverwaltung deckten seit gestern Morgen in Südbrandenburg die unerlaubte Einreise von 21 Personen auf. Drei Personen wiesen die Beamtinnen und Beamten nach Polen zurück. Gegen einen mutmaßlichen Schleuser wird ermittelt. Einsatzkräfte der Bundespolizei sowie der Bundeszollverwaltung haben seit gestern früh ab 6 Uhr in mehreren Fällen unerlaubt eingereiste Personen unterschiedlichster Nationalitäten festgestellt. Den größten Anteil davon bildeten syrische Staatsangehörige. In allen Fällen übernahm die Bundespolizei die weitere Bearbeitung und leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Äußerung von Schutzersuchen leiteten Einsatzkräfte alle Personen zur Ausländerbehörde des Landes Brandenburg beziehungsweise zum Landesamt für Einwanderung des Landes Berlin weiter. Drei Personen wiesen die Beamtinnen und Beamten aufgrund fehlender Einreise- und Aufenthaltsvoraussetzungen nach Polen zurück. In einem Fall schleuste ein Unbekannter vier Männer in das Bundesgebiet ein. Am Dienstag, gegen 7:30 Uhr, kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei drei Syrer im Alter von 24 bis 43 Jahren sowie einen 26-jährigen eritreischen Staatsangehörigen, nachdem diese über die Fußgängerbrücke in Zelz liefen. Keiner der Männer konnte aufenthaltslegitimierende Dokumente vorweisen. Die Beamtinnen und Beamten nahmen die vier Männer mit zur Bearbeitungsstraße nach Klein Bademeusel und leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise bzw. des unerlaubten Aufenthaltes ein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und Äußerung von Schutzersuchen leiteten die Einsatzkräfte sie zur Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Brandenburg weiter. Im weiteren Verlauf der Bearbeitung ergab sich der Verdacht, dass ein unbekannter Schleuser die Männer zuvor an der deutsch-polnischen Grenze absetzte. Gegen ihn leiteten die Beamten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern ein. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Berlin - Pressestelle - Schnellerstraße 139 A/ 140 12439 Berlin Telefon: 030 91144 4050 Mobil: 0175 90 23 729 Fax: 030 204 561 - 39 02 E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de