(HDH) Gerstetten – Wild kreuzt Fahrbahn / Am Dienstagmorgen kam es bei Gerstetten zu zwei Wildunfällen.
Um 5.20 Uhr war ein Autofahrer auf der L1165 von Heidenheim in Richtung Gerstetten unterwegs. Ein Dachs kreuzte die Straße. Der Autofahrer konnte nicht mehr bremsen und erfasste das Tier frontal. Das Wildtier verendete an der Unfallstelle. Die Polizei schätzt den Schaden am Ford auf 2.000 Euro.
Nur kurze Zeit später, um 5.30 Uhr, kam es zu einem weiteren Wildunfall auf der L1165. Eine 26-Jährige war mit ihrem Kia von Gerstetten in Richtung Steinheim unterwegs. Kurz nach einem Parkplatz querte ein Reh die Straße und wurde vom Auto erfasst. Das Tier verendete an der Unfallstelle. Am Kia entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro. Die Polizei Heidenheim nahm die beiden Unfälle auf und verständigte die Jagdpächter. Beide Autos blieben fahrbereit.
Hinweis der Polizei:
Rechnen Sie bei Dämmerung und Dunkelheit immer mit Wild auf der Straße. Gerade auch auf Straße, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein. Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Das Warnblinklicht am Fahrzeug soll eingeschalten werden. Je größer das Tier, desto gefährlicher wird der Unfall für die Menschen im Auto. Bei Zusammenstößen mit schwerem Wild entstehen meist hohe Sachschäden von Tausenden Euro an den Fahrzeugen. Ein Beleg, dass hohe Kräfte bei den Unfällen wirken.
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Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111
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