Polizeipräsidium Freiburg: WARNMELDUNG // Häufung von betrügerischen Anrufen mit der Masche „Schockanruf“ und „Falscher Polizeibeamter“ – Polizei bittet um Mitteilung unter Notrufnummer 110
Aktuell (Mittwoch, 27.08.2025) kommt es im Landkreis Waldshut
vermehrt zu Betrugsversuchen durch sogenannte Schockanrufe.
Den Angerufenen erzählen die Täter in den allermeisten Fällen, dass
ein naher Verwandter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe
und zur Abwendung einer Haftstrafe eine Kaution hinterlegt werden
müsse. Kontaktiert werden die Angerufenen meist von angeblichen
Polizeibeamten, Richtern oder Staatsanwälten.
Ziel der Täter ist es, die Angerufenen zu überrumpeln und zur
Herausgabe von Geld und Wertgegenständen zu bewegen.
Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Freiburg
kommt es täglich zu weiteren betrügerischen Anrufen mit dieser oder
ähnlichen Maschen.
Die Polizei bittet sowohl Geschädigte, die bereits Geld oder
Wertgegenstände an die Täter übergeben haben, als auch Bürgerinnen
und Bürger, die solche Anrufe erhalten haben, sich umgehend unter der
Notrufnummer 110 mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Folgende Tipps sollten Sie beachten:
- Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder diese
telefonisch bei Ihnen einfordern.
- Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und
finanziellen Verhältnisse.
- Seien Sie stets misstrauisch!
- Rufen Sie im Verdachtsfalle die Polizei um Hilfe! Wählen Sie
dazu die Notrufnummer 110, nachdem Sie das Gespräch mit den
möglichen Betrügern durch Auflegen beendet haben.
- Sprechen Sie mit Vertrauten über verdächtige Anrufe!
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen.
Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf.
Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
Auflegen sollten Sie, wenn:
- Sie nicht sicher sind, wer anruft.
- Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen
Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere
Wertgegenstände im Haus haben.
Bitte sprechen Sie, thematisieren Sie, warnen und informieren Sie
Ihre lebensälteren Familienmitglieder über diese Betrugsformen.
Hinweise und Tipps finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/
+++Hinweis für die Medienschaffenden: +++
Aufgrund der derzeitig außergewöhnlichen Intensität und dem großen
Aktionsradius der Täterschaft wird angeregt, diese Warnmeldung im
Rahmen der Möglichkeiten im Rundfunk auszustrahlen bzw. diese Warnung
ins laufende Programm einzubetten.Medienrückfragen bitte an:
Thomas Batzel
Polizeipräsidium Freiburg
Pressestelle
Telefon: 07621 / 176-351
freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de
- Außerhalb der Bürozeiten -
E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de