(HDH) Heidenheim – Klüger als Betrüger / Am Mittwoch sorgte ein Schockanrufer für Unruhe in Heidenheim.

Gegen 16.45 Uhr gab sich ein unbekannter Betrüger als Polizist bei einem Senior in Heidenheim aus. Der Unbekannte erzählte dem Mann, dass ein Familienangehöriger einen tödlichen Unfall verursacht habe. Deshalb müsse er nun einen hohen Geldbetrag zahlen, um eine Haftstrafe zu verhindern. Als der 65-Jährige Nachfragen stellte, beendete der Anrufer das Telefonat. Auch eine 55-Jährige aus Oggenhausen erkannte den Telefonbetrug mit derselben Masche gegen 17 Uhr. Die Frau beendete das Gespräch. In beiden Fällen hat die Polizei Heidenheim die Ermittlungen aufgenommen. Die Polizei oder Staatsanwaltschaft wird sie am Telefon nie um ihr Bargeld und / oder ihre wertvollen Gegenstände bitten. Telefonbetrüger sind regelmäßig aktiv, und das auch manchmal mit Erfolg. Jedes Opfer ist eines zu viel. Deshalb warnt die Polizei regelmäßig vor den Betrügern. - Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. - Legen Sie den Hörer auf. So werden Sie Betrüger los. - Werden Sie immer misstrauisch bei Forderungen nach Geld oder persönlichen Daten. - Wählen Sie selbst die 110 und teilen Sie den Sachverhalt mit. Benutzen Sie nicht die Rückruftaste. - Sprechen Sie am Telefon nicht über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. - Die Betrüger suchen in Telefonverzeichnissen vor allem nach Vornamen, die auf ältere Personen hindeuten. Wer sein Risiko solcher Anrufe verringern will, der könnte sich aus den öffentlichen Verzeichnissen streichen lassen oder veranlassen, dass der Vorname nur abgekürzt genannt wird. - Beraten Sie sich mit Ihrer Familie oder Personen, denen Sie vertrauen. - Geben Sie bitte diese Tipps in Ihrem Familien- und Freundeskreis weiter.Weitere Informationen zum Thema "Falscher Polizeibeamter" finden Sie unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-im-namen-der-polizei/ Um sie weiter für das Thema Telefontrickbetrug zu sensibilisieren, hat die Polizei gemeinsam mit der Landesprävention eine zehnteilige Clipreihe produziert, in der die Polizei sukzessive die verschiedenen Maschen erläutert. (https://www.youtube.com/playlist?list=PLHlto8FZiDxtThWg_QGl0xlDImmVjebf8) ++++1676232 (JC) Thomas Hagel, Polizeipräsidium Ulm, Tel. 0731/188-1111 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Ulm Telefon: 0731/188-1111 E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de