Geld durch Betrugsdelikt verloren
Eine 31-jährige Frau aus Geilenkirchen wurde am Dienstag (26. August) zu einer Telegram Arbeitsgruppe eingeladen, bei der ihr versprochen wurde, sie würde eine Provision erhalten, wenn sie Geld auf ein Konto überweist, mit dem dann bei verschiedenen Händlern Waren gekauft würden. Daraufhin überwies die Frau zunächst 35 Euro und erhielt 43 Euro zurück. Nachdem sie dann 100 Euro überwiesen hatte, erhielt sie 156 Euro auf ihr Konto. Anschließend überwies sie noch mehrmals Beträge, ihr wurde jedoch nichts mehr zurückgezahlt. Man gab an, es handele sich um Probleme mit einem der Händler. Sie wurde angewiesen einen größeren vierstelligen Betrag zu überweisen, um das Problem zu lösen. Nachdem sie dies getan hatte und immer noch keinen Gewinn erhielt, bemerkte sie den Betrug und erstattete Anzeige.
Um nicht auf solchen Betrug hereinzufallen rät die Polizei:
- Angebote, die Ihnen am Telefon gemacht werden, sind meist
unseriös. Gehen Sie auf solche Angebote nicht ein.
- Reagieren Sie nicht auf unaufgeforderte Angebote per E-Mail,
über soziale Netzwerke oder andere digitale Wege. Oft verbirgt
sich hinter vermeintlich interessanten Geldangeboten am Ende
Internetkriminalität.
- Verlangen Sie aussagefähige Informationen und Referenzen über
die bisherige Tätigkeit der beratenden Person.
- Vorsicht: Die Berufsbezeichnung "Finanzberaterin/ Finanzberater"
oder "Vermögensberaterin/ Vermögensberater" sind gesetzlich
nicht geschützt. Überprüfen Sie daher unbedingt den Anbieter auf
Seriosität.
- Wenn Sie Opfer eines Anlagebetrugs geworden sind, erstatten Sie
auf jeden Fall Anzeige.Rückfragen bitte an:
Kreispolizeibehörde Heinsberg
Pressestelle
Telefon: 02452 / 920-0
E-Mail: pressestelle.heinsberg@polizei.nrw.de