Hauptbahnhof Wolfsburg, den 29.08.2025, 15:50 Uhr, Jugendlicher im Gleisbett und zwingt ICE zur Notbremsung

Ein 17jähriger, männlicher Jugendlicher, rumänischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Berlin, hält sich mit Einverständnis der Eltern in Wolfsburg auf. Um den Bahnhof zu finden, damit er mit dem Zug zurück nach Berlin fahren kann, ist er auf dem Gleisverlauf in Richtung Bahnhof gefolgt. In Höhe der Allerseebrücke ist er aus dem Gebüsch auf den Gleiskörper getreten und auf den Gleisen in Richtung Bahnhof Wolfsburg gegangen. Der Lokführer eines aus östl. Richtung in den Bahnhof einlaufenden ICE hat dieses gerade noch rechtzeitig erkannt und sofort eine Notbremsung mit dem Zug durchgeführt. Glücklichen Umständen ist es zu verdanken, dass der Zug steht, bevor es zur Kollision gekommen ist. Die Person entfernt sich fußläufig vom Ereignisort in westl. Richtung. Die Bahnstrecke ist zwischen Vorsfelde und Wolfsburg in beiden Richtungen für ca. 45 Minuten vollständig gesperrt worden. Durch Polizeikräfte wird die Person im Gleiskörper festgestellt und aus dem Gefahrenbereich geführt. Verletzt wird niemand. Ein Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr wurde eingeleitet. Der Jugendliche ist nach Feststellung der Personalien und mit Einverständnis der Eltern durch die Polizei in den Zug nach Berlin gesetzt worden. Da das Ereignis am Freitagnachmittag, dem verkehrsreichsten Zeitraum im Bahnverkehr, stattgefunden hat, sind erheblich viele Menschen betroffen gewesen. Rückfragen bitte an: Polizei Wolfsburg Lars Bollwien, Polizeihauptkommissar Leitstelle Telefon: 05361/4646-210 E-Mail: els@pi-wob.polizei.niedersachsen.de