Gefährliche Körperverletzung 1/2: Versuchter Glasflaschenschlag gegen Sicherheitsdienstmitarbeiter
Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll im S-Bahnhof Wilhelmsburg am 01.01.2026 gegen 15:40 Uhr ein Mann (Alter: 27 Jahre) versucht haben mit einer Glasflasche in Richtung eines Sicherheitsdienstmitarbeiters der DB Sicherheit (Alter: 31 Jahre) zu schlagen. Die Flasche konnte durch eine instinktive Armbewegung des Sicherheitsdienstmitarbeiters abgewehrt werden und zerbrach bei der Tathandlung.
Im Vorfeld soll der nigerianische Staatsangehörige in einer S-Bahn der Linie S5 auf der Strecke Veddel - Wilhelmsburg durch die Sicherheitsdienstmitarbeiter der DB Sicherheit ohne eine gültige Bahnfahrkarte angetroffen worden sein. Nach dem Ausstieg aus der S-Bahn im S-Bahnhof Wilhelmsburg wollte der Mann sich der Maßnahme zunächst durch Flucht entziehen. Anschließend soll er mit einer in der Hand gehaltenen Bierflasche aus Glas in Richtung des Sicherheitsdienstmitarbeiters zum Schlag ausgeholt haben. Er wurde durch die Mitarbeiter der DB Sicherheit zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der angeforderten Bundespolizei dort fixiert.
Der deutsche Geschädigte erlitt keine sichtbaren Verletzungen.
Da sich der 27-jährige Tatverdächtige auch beim Eintreffen der Bundespolizei aggressiv verhielt, musste er gefesselt werden. Vor Ort wurden fünf Zeugen zum Tatablauf befragt.
Nach zweifelsfreier Identitätsfeststellung und Abschluss der bundespolizeilichen Maßnahmen musste der Tatverdächtige wieder entlassen werden. Er erhielt einen Platzverweis für den Bahnhof Wilhelmsburg.
Gegen den Beschuldigten wurde ein Strafverfahren wegen des Straftatverdachts "Gefährliche Körperverletzung im Versuch" eingeleitet. Die weiteren Ermittlungen werden durch den Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg geführt.
WL
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