260102.2 Brunsbüttel: Kollision zwischen Lotsenversetzboot und Passagierschiff
Am Neujahrstag ist es am Morgen vor der Schleuse Brunsbüttel zu einem Seeunfall gekommen. Eine Person erlitt hierbei eine leichte Verletzung, die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch unklar.
Das Passagierschiff befand sich mit insgesamt 92 Personen an Bord, 69 Passagiere und 23 Besatzungsmitglieder, auf der Reise von Hamburg nach Kiel. Während des Lotsenversetzmanövers vor der Schleuse Brunsbüttel kollidierten die beiden Fahrzeuge aus bisher nicht geklärter Ursache miteinander. Durch den Zusammenstoß barsten bei dem Passagierschiff mehrere Glasfenster nicht besetzter Passagierkabinen. Da zum Unfallzeitpunkt Windstärken von 6 bis 8 Beaufort und Wellenhöhen um die 2 bis 3 Meter herrschten, drangen über diese Fenster größere Mengen Wasser in das Fahrzeug ein.
Nach dem Unglück verlegte das Passagierschiff aus eigener Kraft in die Schleuse Brunsbüttel, wo die Freiwillige Feuerwehr Brunsbüttel Maßnahmen zur Leckabwehr und zum Trockenlegen traf. Auf Weisung der Verkehrszentrale NOK verlegte es anschließend zum Südkai nach Brunsbüttel und unterliegt einem Weiterfahrverbot bis zur Attestierung der Schwimmfähigkeit. Die Passagiere konnten das Schiff nach eigenem Ermessen verlassen oder an Bord bleiben. Busse zur Abreise wurden durch die Reederei organisiert. Am Lotsenversetzboot entstand kein Schaden.
Lediglich ein Passagier erlitt im Zuge des Unfalls einen Schock, konnte jedoch an Bord verbleiben.
Die Ermittlungen dauern an. Angaben zur genauen Schadenshöhe sind zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.
Merle Neufeld
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