214 km/h statt 100: Polizei stoppte Mercedes-Fahrer
(lei) Mit mehr als doppelt so hoher Geschwindigkeit wie erlaubt ist ein Autofahrer am Sonntagvormittag auf der Autobahn 66 unterwegs gewesen. Eine Polizeistreife der Operativen Einheit Bundesautobahn des Polizeipräsidiums Südosthessen stoppte den 42-jährigen Mann aus Frankfurt, der mit seinem Mercedes GLS kurz nach halb 12 im Tempotrichter am Ausbauende der Autobahn mit einem Geschwindigkeitsmessgerät erfasst wurde.
Dort verengen sich die Fahrspuren von drei auf zwei, die zulässige Höchstgeschwindigkeit sinkt schrittweise von 100 km/h bis auf 40 km/h. Das hielt den Mann offenbar nicht davon ab, vom Gaspedal zu gehen; in dem Bereich, wo Tempo 100 erlaubt ist, wurde der Wagen mit 214 km/h erfasst (Toleranz bereits abgezogen!).
Die Konsequenzen, die ihm nun drohen, sind deutlich: 1.400 Euro Bußgeld, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein dreimonatiges Fahrverbot, so die Angaben in der Ordnungswidrigkeitenanzeige, die von den Beamten gefertigt wurde.
Neben diesem eklatanten Verstoß registrierten die Einsatzkräfte weitere Geschwindigkeitsüberschreitungen an dem Tag.
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