Verdacht ausgelegter Giftköder: Hund in Behandlung
(lei) Wegen des Verdachts ausgebrachter Giftköder hat die Polizei in Gelnhausen jüngst Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes nach dem Tierschutzgesetz eingeleitet. Zu dem Vorfall, der bereits am 28. Dezember geschah, hatte eine Hundebesitzerin entsprechend Anzeige erstattet. Demnach war die Frau mit ihrem Vierbeiner an dem Tag auf einem parallel zur B 276 verlaufenden Feldweg zwischen Wächtersbach und dem Freibad Wächtersbach unterwegs, als das Tier etwas fraß. Sie brachte ihn sofort in eine Tierklinik, wo er einen großen Teil dessen, was er zuvor aufgenommen hatte, erbrach.
Nach ersten Erkenntnissen geht man davon aus, dass es sich dabei um mit Rattengift versetztes Hundefutter handelte. Eine Polizeistreife fand an dem Feldweg eine bläulich verfärbte Substanz, die diese Annahme stützte und deren Reste beseitigt wurden. Da der Hund wohl nicht alles erbrochen hatte und sich sein Zustand in der Folge verschlechterte, musste er erneut in tierärztliche Behandlung und ist in der nächsten Zeit auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen. Die Polizei sucht nun natürlich die verantwortliche Person, die den Köder dort ausgebracht hatte.
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