(UL) Erbach/B311 – Viele viel zu schnell / Rund 50 Fahrende müssen mit Verwarnungen und Anzeigen rechnen. Sie waren am Donnerstag auf der B311 bei Erbach / neue Querspange zu schnell unterwegs.

Zwischen 8.45 Uhr und 14.45 Uhr führte die Polizei Höhe der Brücke unter der K7373 die Geschwindigkeitsmessungen durch. Dort beträgt die zulässige Höchstgeschwindigkeit 100 km/h. Insgesamt wurden rund 1.000 Fahrzeuge gemessen. Davon hielten sich 47 Fahrende nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit. 36 Verwarnungsverfahren wurden eingeleitet, elf Fahrende müssen mit Ordnungswidrigkeitenanzeigen rechnen. Darunter befindet sich ein Schnellfahrer, der mit 137 km/h gemessen wurde. Hier beträgt das Bußgeld mindestens 200 Euro und ein Punkt. Bei den schnellfahrenden Lkws, für die gilt außerorts 60 km/h, handelten sich neun Fahrer Anzeigen ein. Der Spitzenreiter war mit 88 km/h unterwegs. Für den sind nun 175 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Zu schnelles Fahren ist eine der Hauptursachen schwerer Unfälle. Das Ergebnis zeigt, dass Kontrollen notwendig sind. Die Polizei wird sie verstärkt fortsetzen. Ausführliche Informationen zu den Gefahren durch schnelles Fahren gibt eine Broschüre des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg, die im Internet unter www.statistik-bw.de bestellt oder heruntergeladen werden kann. Tipps gibt auch die Polizei in Broschüren auf jeder Polizeidienststelle oder im Internet unter www.gib-acht-im-verkehr.de. ++++0085972 Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111 Rückfragen bitte an: Polizeipräsidium Ulm E-Mail: ulm.pp@polizei.bwl.de