59-Jähriger am Telefon betrogen – Polizei warnt vor der Masche „Falscher Bankmitarbeiter“
Ein bislang unbekannter Telefonbetrüger hat sich am Samstagvormittag, 17. Januar 2026, mit der Masche "Falscher Bankmitarbeiter" Zugriff auf das Konto eines 59-jährigen Gelsenkircheners verschafft.
Nach Angaben des Gelsenkircheners erhielt er einen Anruf von der Rufnummer seines Bankinstitutes. Als er den Anruf annahm, gab sich der Anrufer als Bankmitarbeiter aus. Er behauptete, dass das Konto des Mannes von einem fremden Endgerät angegriffen worden sei, was zu einer unbefugten Überweisung geführt habe.
Um das Problem zu beheben, sollte der Gelsenkirchener dem Anrufer TAN-Daten durchgeben. Zunächst folgte der 59-Jährige den Forderungen. Während des Gesprächs wurde er jedoch misstrauisch. Er beendete das Telefonat und rief unter der ihm bekannten Nummer das Bankinstitut an.
Dabei stellte sich heraus, dass es sich bei dem unbekannten Anrufer um einen Betrüger gehandelt hatte, der eine Überweisung in vierstelliger Höhe von dem Konto des 59-Jährigen abbuchte.
Die Polizei warnt vor solchen Betrugsmaschen und rät: Seien Sie stets misstrauisch bei Anrufern, die sensible Daten, Geld oder Wertgegenstände von Ihnen fordern - auch bei bekannten Rufnummern! Geben Sie keine Telefonnummern, Adressen, Bankdaten oder Ähnliches heraus. Legen Sie stattdessen sofort auf und nehmen Sie selbst Kontakt mit Ihrem Bankinstitut unter der Ihnen bekannten Rufnummer auf.
Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten:
Polizei Gelsenkirchen
Pressestelle
Telefon: +49 (0) 209 365-2015
E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de