Verkehrsdienst der Hagener Polizei blitzt Temposünder

Am Sonntag (18.01.) führte der Verkehrsdienst der Polizei Hagen Geschwindigkeitskontrollen auf der Grundschötteler Straße durch. Die Polizisten haben mithilfe einer mobilen Messanlage (ES 8.0) das Tempo in beiden Fahrtrichtungen gemessen und konnten in einem Zeitraum von drei Stunden insgesamt 71 Verstöße feststellen. Drei Verkehrsteilnehmer erwartet sogar ein Fahrverbot. Der "Spitzenreiter" fuhr mit 97 km/h bei erlaubten 50 km/h stadtauswärts. Nach Abzug der erforderlichen Toleranz von 3 km/h, erwarten den Fahrer ein einmonatiges Fahrverbot, zwei Punkte in Flensburg und 400 Euro Bußgeld. Weiterhin konnte ein Autofahrer angehalten werden, der während der Fahrt sein Handy bediente. Die Folge seines Handels: eine Anzeige, ein Bußgeld in Höhe von 125 Euro und ein Punkt in Flensburg. Während die Einsatzkräfte die Geschwindigkeit kontrollierten, suchten Anwohner das Gespräch mit den Beamten. Sie begrüßten die Kontrollen. Erst vor wenigen Monaten kam es im Bereich der Grundschötteler Straße zu einem schweren Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Neben der Grundschötteler Straße erfolgten am Sonntag Geschwindigkeitsmessungen auf der Hohensyburgstraße. Hier konnten 23 Fahrzeuge erfasst werden, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h überschritten. Die Hagener Polizei warnt ausdrücklich vor den Gefahren von Geschwindigkeitsüberschreitungen. Denn zu hohe Geschwindigkeit ist der Killer Nr. 1 - deutschlandweit. Dort, wo ein Fahrzeug bei einer Fahrgeschwindigkeit von 30 km/h zum Stehen kommt, beginnt ein Autofahrer bei Tempo 50 erst zu bremsen. Die Einhaltung von Regeln ist deshalb kein Selbstzweck, sondern rettet aktiv Leben. Unabhängig von der Frage, wer einen Verkehrsunfall verursacht hat, entscheidet die Geschwindigkeit über die Folgen. Hier kann es schnell um Leben oder Tod gehen. Diejenigen, die an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen teilnehmen, sind Straftäter. Sie können nach einem Unfall, bei dem ein Mensch sein Leben verliert, wegen Mordes angeklagt werden. (arn) Rückfragen bitte an: Polizei Hagen Pressestelle Telefon: 02331 986 15 15 E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: