Presseinformation der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main

Warnung vor angeblichen Anrufen der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main sowie der Forderung von Geldbeträgen auf der Basis eines (gefälschten) Beschlagnahmebeschlusses des Amtsgerichts Frankfurt am Main Der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main wurde bekannt, dass seit kurzem im ge-samten Bundesgebiet zwei Betrugsmaschen kursieren: Zum einen werden Bürger von einer Handynummer unter Nennung des Namens des Behördenleiters der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main angerufen. In diesem Te-lefonat werden Daten abgefragt und Zahlungen gefordert. Bei der zweiten Masche werden Bürger unter Verweis auf einen (gefälschten) Be-schlagnahmebeschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main schriftlich aufgefordert, Daten preiszugeben und eine "Abwicklungsgebühr" zu zahlen, um gesicherte Vermö-genswerte zurückgezahlt zu bekommen. Es wird darauf hingewiesen, dass sowohl die o. a. Anrufe als auch die o. a. Schreiben weder mit der Staatsanwaltschaft noch mit dem Amtsgericht Frankfurt am Main im Zusammenhang stehen. Die Anrufe sind fingiert und der vermeintliche Beschlagnah-mebeschluss ist gefälscht. Bürgern, die entsprechende Anrufe und/oder Schreiben erhalten, wird dringend emp-fohlen, weder Kontakt zu den Urhebern aufzunehmen noch irgendwelche Zahlungen zu leisten, sondern sich unverzüglich an die nächste Polizeidienststelle zu wenden und Strafanzeige zu erstatten. Rückfragen bitte an: Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main 60528 Frankfurt Pressestelle Telefon: 069 1367 - 8450 E-Mail: pressestelle@sta-frankfurt.justiz.hessen.de