Bei Unfallaufnahme Zweifel an Echtheit eines Führerscheins
MK / Bielefeld - Gadderbaum - Nach einem Auffahrunfall an der Einmündung Quellenhofweg und Bodelschwinghstraße unterzogen Streifenbeamte am Montag, 19.01.2026, einen ausländischen Führerschein einer intensiven Prüfung.
Gegen 16:30 Uhr beabsichtigte ein 41-Jähriger aus dem Kreis Herford mit einem VW Transporter vom Quellenhofweg nach links in die Bodelschwinghstraße abzubiegen. Um die Vorfahrt anderer Fahrzeuge zu beachten, hielt er mit seinem Bulli an. Ein 27-jähriger Bielefelder fuhr mit seinem Nissan Micra gegen das Heck des Transporters.
Beide Autofahrer blieben unverletzt. Den Sachschaden an den Fahrzeugen schätzten die gerufenen Streifenbeamte auf 1.100 Euro. Der 27-Jährige zeigte den Polizisten bei der Unfallaufnahme einen polnischen Führerschein vor. Ihm war bereits 2019 seine Fahrerlaubnis unanfechtbar entzogen worden.
Hinweise auf einen Wohnort des Bielefelder im Ausland ergaben sich nicht. Bei einer Recherche konnten Beamte keine Führerscheindaten entdecken. Vielmehr stellten sich bei einer Dokumentenprüfung des vorgezeigten Führerscheins mehrere Fälschungsmerkmale heraus, so dass ein Manipulationsverdacht vorliegt. Die Polizisten stellten den Führerschein sicher und nahmen eine Anzeige wegen Urkundenfälschung auf.
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