Polizei Gelsenkirchen begrüßt neuen Leiter der Direktion Kriminalität
Die Polizei Gelsenkirchen stellt die Leitung der Direktion Kriminalität neu auf: Zum 16. Januar 2026 hat Kriminaldirektor André Dobersch die Führung der Direktion Kriminalität übernommen. Er folgt damit auf den Leitenden Kriminaldirektor Robert Herrmann, der in gleicher Funktion zum Polizeipräsidium Duisburg gewechselt ist.
Der 49-jährige Dobersch kann auf insgesamt 30 Dienstjahre bei der Polizei NRW zurückblicken und bringt langjährige Führungs- und Einsatzerfahrung aus unterschiedlichen kriminalpolizeilichen Verwendungen mit. Dabei war er zuvor in mehreren verantwortungsvollen Funktionen innerhalb der nordrhein-westfälischen Polizei tätig, zuletzt als Leiter der Kriminalinspektion 1 im Polizeipräsidium Essen. Darüber hinaus machte er unter anderem Station beim Landeskriminalamt, dem Ministerium des Innern des Landes Nordrhein-Westfalen sowie in unterschiedlichen Polizeipräsidien. Nun erfolgte der Wechsel nach Gelsenkirchen.
"Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe in Gelsenkirchen und darauf, gemeinsam mit den engagierten Kolleginnen und Kollegen die Kriminalitätslage in der Stadt weiter zu verbessern", erklärt Dobersch. Einen Schwerpunkt will er vor allem auf die strategische Weiterentwicklung kriminalpolizeilicher Strukturen setzen. "Die Herausforderungen in Gelsenkirchen sind vielfältig - von der konsequenten Bekämpfung der Clan- sowie Kinder- und Jugendkriminalität über Cybercrime bis hin zur Stärkung des Opferschutzes. Diesen Aufgaben werde ich mich mit einer klaren Ausrichtung stellen, in der wir uns auf moderne Ermittlungsarbeit stützen und auf ein starkes Netzwerk aus internen und externen Partnern zurückgreifen."
Auch Polizeipräsident Tim Frommeyer freut sich über den neuen Direktionsleiter: "Mit André Dobersch gewinnen wir eine äußerst erfahrene und fachlich versierte Führungskraft, die kriminalpolizeiliche Expertise mit strategischem Weitblick verbindet. Seine bisherigen Verwendungen zeigen, dass er komplexe Herausforderungen erfolgreich meistert und zugleich seine Mitarbeitenden motivierend und wertschätzend führt. Er ist damit ein großer Gewinn für die Polizei Gelsenkirchen."
Als erfahrener Kriminalist hat der 49-Jährige zudem die Leitung der Besonderen Aufbauorganisation "Bohrer" übernommen. Nachdem Unbekannte Ende Dezember 2025 in den Tresorraum einer Sparkassen-Filiale in Gelsenkirchen-Buer eingebrochen sind und dort mehr als 3000 Schließfächer aufgebrochen sowie geleert haben, hat die Polizei Gelsenkirchen intensive Ermittlungen eingeleitet. "Uns beschäftigt aktuell einer der größten Kriminalfälle, auf den wir in Nordrhein-Westfalen zurückblicken können. Unsere Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Dass hinter der Zahl von 3000 aufgebrochenen Schließfächern auch immer ein menschliches Schicksal steckt, ist uns bewusst. Wir tun alles uns Mögliche, um die Tat aufzuklären und die Täter zu ermitteln. Das hat für uns oberste Priorität", sagt Dobersch.
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