Unfall in der Baustelle Wiesbaden Medenbach kurz vor Beendigung der Markierungsarbeiten
In der Nacht zu Dienstag, 20. Januar 2026 um 03:00 Uhr, befuhr der 51-jährige Fahrer eines niederländischen Sattelzuges den Baustellenbereich auf der BAB 3 in Höhe Wiesbaden Medenbach zwischen der Anschlussstelle Niedernhausen und der Rastanlage Medenbach West. Hier fanden in der Nacht Markierungsarbeiten für Fahrstreifen statt. Für die Arbeiten mussten die beiden rechten Fahrstreifen von der Autobahnmeisterei gesperrt werden. Für den Fahrzeugverkehr blieb nur der linke Fahrstreifen befahrbar. Der 51-Jährige reagierte zu spät auf die ordnungsgemäß eingerichtete Sperrung und blieb auf dem rechten Fahrstreifen. Dies hatte zur Folge, dass er ungebremst auf den zur Sperrung aufgestellten Anhänger der Autobahnmeisterei auffuhr. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Anhänger völlig zerstört und dessen Zugfahrzeug stark beschädigt. Der Sattelzug schleuderte nach links und prallte mit dem Führerhaus gegen die Betonbegrenzungswand. Im Führerhaus befanden sich neben dem 51-Jährigen noch sein 40-jähriger Beifahrer. Trotz des stark deformierten Führerhauses konnten sich beide leicht verletzt befreien. Sie wurden vorsorglich von den Rettungskräften in nahe gelegene Krankenhäuser gebracht. Für die Bergungsarbeiten musste der Baustellenbereich voll gesperrt werden. Trotz der Umleitungsempfehlung an der Anschlussstelle Idstein kam es zu Verkehrsbehinderungen und einem 10 Kilometer langen Rückstau. Den Gesamtsachschaden schätzt die Polizei auf eine halbe Million Euro. Die Vollsperrung konnte erst nach mehr als 3 Stunden aufgehoben werden. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Pressemeldung waren die Bergungsarbeiten noch nicht abgeschlossen.
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