Presseeinladung: Gemeinsame Initiative lädt zur Preisverleihung in die Uni Greifswald ein

Gemeinsame Presseeinladung und Pressemitteilung der Landespolizei MV, vertreten durch das Landeskriminalamt MV und die Polizeiinspektion Anklam, sowie des Caspar-David-Friedrich-Instituts Greifswald ---Die gemeinsame Initiative lädt am 26. Januar 2026 zur Preisverleihung in den Konferenzsaal der Universität Greifswald ein. Das wiederkehrende Gemeinschaftsprojekt der Landespolizei MV und des Caspar-David-Friedrich-Instituts der Universität Greifswald, in dem Kunst und Prävention zueinanderfinden, hat auch in diesem Jahr wieder Studierende zur eigenen künstlerischen Interpretation und Gestaltung von Motiven unter dem diesjährigen Motto "#OfflineMensch - Worte online. Wirkung real." aufgerufen. Digitale Hasskriminalität betrifft längst nicht mehr nur Erwachsene. Auch Kinder und Jugendliche sind - als Opfer bzw. Betroffene sowie als Täter - immer häufiger mit Hass, Hetze und Ausgrenzung im Netz konfrontiert. Junge Menschen erkennen dabei zuweilen die Tragweite ihres Online-Verhaltens nicht und sind sich möglichem strafbaren Verhaltens nicht bewusst. Beleidigungen, diskriminierende Kommentare oder abwertende Memes erscheinen harmlos, können für Betroffene jedoch gravierende psychische Folgen haben und sind aus diesem Grund oftmals mit Strafe bedroht. In der digitalen Welt werden Grenzen immer häufiger überschritten: die Distanz zum Gegenüber, die Anonymität sozialer Netzwerke und die Dynamik von Gruppenchats senken Hemmschwellen und fördern eine "Enthemmungskultur". Betroffen sind insbesondere Menschen, die sich öffentlich äußern oder zu bestimmten Gruppen gehören - etwa Frauen, LSBTIQ-Personen, Menschen mit Behinderung, Angehörige religiöser oder ethnischer Minderheiten, Geflüchtete, Obdachlose oder politisch engagierte Personen. Das Projekt wird erneut in Form eines Wettbewerbs durchgeführt. Um dem Peer-to-Peer-Ansatz zu entsprechen, werden bereits ausgewählte Schülerinnen und Schüler aus Greifswalder Schulen als Jurymitglieder fungieren. Die bestplatzierten Motive werden am Ende prämiert und sollen zukünftig im Rahmen der Präventionsarbeit zu diesem Thema zum Einsatz kommen. Medienvertreter sind herzlich zur Veranstaltung eingeladen. Eine vorherige Information an die Pressestelle des LKA MV per Mail presse@lka-mv.de ist wünschenswert. Daten zur Preisverleihung: Montag, 26. Januar 2026 von 10:00 bis 12.00 Uhr im Konferenzsaal der Universität Greifswald Universitätshauptgebäude, Domstraße 11, Greifswald Fachliche Ansprechpartnerin zur Preisverleihung: Dr. Xenia Schmidt-Esse Leiterin Dezernat 61 - Polizeiliche Prävention Landeskriminalamt MV Tel.: 03866 64 61 00 Mail: xenia.schmidt-esse@lka-mv.de Fachlicher Ansprechpartner Universität Greifswald: Jo Zynda Lehrstuhl für Neue Medien und angewandte Grafik im Bezugsfeld Bildender Kunst Caspar-David-Friedrich-Institut, Universität Greifswald Tel: +49(0)3834 420-3270 Mail: jo.zynda@uni-greifswald.de Rückfragen bitte an: Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern Nancy Schönenberg Telefon: 03866/64-8702 E-Mail: presse@lka-mv.de