Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 23.01.2026.

Polizei ermittelt wegen sexuellen Missbrauchs gegen einen Mann nach Vornahme manipulativer Handlungen vor laufender Kamera im Rahmen eines Gruppen Videoanrufes über einen Messanger-Dienst. Die Polizei hat zwei Ermittlungsverfahren eingeleitet, wonach ein Mann in mindestens zwei bekannt gewordenen Fällen während der Videoanrufe sexuelle manipulative Handlungen an sich vorgenommen hatte. Er hat diese Handlungen jeweils vor einer größeren Anzahl von Schülerinnen und Schülern einer Schule in Edemissen vorgenommen. Die Kinder bzw. Jugendlichen waren im Alter von etwa 10-14 Jahren. Die Taten hatten sich am 16. und 20.01.2026 ereignet. Der Zentrale Kriminaldienst der Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel hat die erforderlichen Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der hohen Priorität und Dringlichkeit des Sachverhaltes und nach umfangreichen Ermittlungen konnte der 66-jährige Tatverdächtige im Land Brandenburg ermittelt werden. Eine Durchsuchung seiner Wohnung ist aufgrund eines gerichtlichen Durchsuchungsbeschlusses erfolgt. Über das Ergebnis der Durchsuchung können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Sachverhalte, die insbesondere Kinder und Jugendliche als Opfer sexueller Handlungen betreffen, haben bei der Polizei immer eine hohe Priorität in der Sachbearbeitung. Weitere Ermittlungsergebnisse können zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht genannt werden. Die Polizei lobt die sehr professionelle Zusammenarbeit zwischen der betroffenen Schule und der Polizei, der Staatsanwaltschaft Hildesheim und dem Land Brandenburg. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang: Sprechen sie mit ihren Kindern über den Sachverhalt, insbesondere wenn diese davon betroffen sind. Bitte zögern sie nicht, bei Bedarf und Notwenigkeit sich Hilfe bei professionellen Institutionen oder Personen zu suchen. Bitte verbreiten sie keine aufgenommenen Videosequenzen. Das Präventionsteam der Polizei ist an der betroffenen Schule zugegen, um konkrete Präventionsansätze und Handlungshinweise anzubieten. Rückfragen bitte an: Polizei Salzgitter Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit Matthias Pintak Telefon: 05341/1897-104 E-Mail: pressestelle@pi-sz.polizei.niedersachsen.de