W Polizeifahrzeug blockiert – Falschparker zahlt hohe Geldstrafe – Gemeinsame Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei Wuppertal

Dass er ein Polizeifahrzeug im Einsatz behinderte und anschließend versuchte Polizeibeamte zu schlagen, kam einen Mann in Wuppertal teuer zu stehen. Der 55-Jährige parkte am 08.10.2025 in der Straße Rauental einen Polizeiwagen zu, der vor seiner Garagenzufahrt stand. Das Einsatzfahrzeug wurde zuvor von der Besatzung dort abgestellt, um einen Einsatz wahrzunehmen. Als die Beamten zu ihrem Funkwagen zurückkehrten, hatte sich der Mann entfernt. Er kehrte erst nach etwa 15 Minuten zurück, obwohl die Polizisten mit Hilfe des Martinshorns auf die Situation aufmerksam gemacht hatten, um einen Folgeeinsatz wahrnehmen zu können. Bei dem Versuch der Beamten, die Situation verbal zu klären, schlug der Mann auf eine Polizistin ein. In der Folge musste er gefesselt werden. Dabei leistete er weiterhin Widerstand, bei dem ein weiterer Polizist eine leichte Verletzung erlitt. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit Widerstand und vorsätzlicher Körperverletzung führte im Ergebnis zu einer rechtskräftigen Verurteilung zu einer fünfstelligen Geldstrafe. Zudem wurde ein Bericht seitens der Polizei vorgelegt, der eine Überprüfung der geistigen Fähigkeiten des Beschuldigten hinsichtlich der Geeignetheit zum Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Raum anregt. Die Staatsanwaltschaft weist darauf hin, dass Übergriffe gegen Polizeibeamte und andere Einsatzkräfte in einem extra hierfür eingerichteten Sonderdezernat bearbeitet und konsequent verfolgt werden.Rückfragen bitte an: Staatsanwaltschaft Wuppertal Oberstaatsanwalt Wolf-Tilman Baumert 0202/5748-410