BPOLI KLT: 14-Jährige schlägt Zugbegleiterin ins Gesicht
Eine 14-Jährige hat am vergangenen Samstagnachmittag eine 61-jährige Zugbegleiterin der Erzgebirgsbahn am Haltepunkt Wiesenburg mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die Geschädigte erlitt dabei eine Gesichtsprellung mit einem Hämatom im Augenbereich und ist derzeit arbeitsunfähig.
Anlass war nach bisherigen Ermittlungen ein Fahrtausschluss der Beschuldigten durch die Bahnmitarbeiterin, weil das Mädchen gemeinsam mit einer gleichaltrigen Begleiterin ohne Ticket den Zug Richtung Zwickau benutzte. Beide sollen wegen dieses Delikts bereits beim Bahnpersonal hinlänglich bekannt sein.
Als der Zug wieder in Gegenrichtung den Haltepunkt Wiesenburg erreichte, habe die Zugbegleiterin den dort noch wartenden Mädchen den Zutritt verwehrt, da beide erneut keinen Fahrschein vorweisen konnten. Daraufhin habe sie die Beschuldigte mit der Faust, welche durch den Ärmel ihres Anoraks bedeckt gewesen sei, ins Gesicht geschlagen.
Beide Beschuldigte konnten am gestrigen Sonntagabend durch den Hinweis eines Triebfahrzeugführers identifiziert werden, nachdem sie erneut in Zwickau einen Zug der Erzgebirgsbahn bestiegen hatten. Es handelt sich um deutsche Staatsangehörige, die in einer Kinder- und Jugendwohngruppe im Erzgebirgskreis betreut werden. Sie wurden vorläufig festgenommen und nach Abschluss polizeilicher Erstmaßnahmen an die Einrichtung übergeben.
Die Bundespolizei führt Ermittlungen wegen Körperverletzung sowie Erschleichen von Leistungen.
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