Scheibe eingeschlagen – Betrüger lauern nicht auf Schnäppchen, sondern auf Konto-Zugänge

Am Schättekopf wurde am Dienstag im Laufe des Tages eine Seitenscheibe eines geparkten schwarzen Audi A3 eingeschlagen. Aus dem Fahrzeug fehlt eine Sonnenbrille. Beim Verkauf oder Kauf über Internetportale sollten Nutzer eines NICHT tun: Auf übersandte Links klicken und dort ihre Daten eingeben. Ein 36-jähriger Lüdenscheider hat es getan. Er bot auf einem Verkaufsportal eine Handyhülle an. Ein Interessent meldete sich. Die Bezahlung per PayPal scheiterte. Darauf bekam er eine Mail die scheinbar von dem Verkaufsportal stammte. In der Annahme, dass er sich auf dem "Sicher-Zahlen-Portal" befinde, gab er seine Konto-Zugangsdaten ein. Kurz darauf bemerkte er verdächtige Buchungen auf seinem Konto: Offenbar hat er den Tätern über das gefakte Portal seine Zugangsdaten geliefert. Die begannen nun, Geld von seinem Spar- aufs Girokonto umzubuchen. Der nächste Schritt wäre dann höchstwahrscheinlich eine Sofortüberweisung gewesen. Das konnte der Lüdenscheider gerade noch durch ein Telefonat mit seiner Bank verhindern. Die sperrte seine Konten. Außerdem informierte der Lüdenscheider das Anzeigen-Portal und erstattete Anzeige bei der Polizei. Die warnt immer wieder vor dieser Masche und betont noch einmal: Folgen Sie keinen übersandten Links oder QR-Codes! Nutzen Sie sich vom Anbieter selbst angebotenen Zahlwege, indem Sie sich ausschließlich in Ihrem Kundenkonto des Anzeigen-Portals bewegen und nur dort ihre Kontoverbindung angeben. "Freunde- und Familie-Funktionen" sollten tatsächlich auch nur für Zahlungen unter Freunden oder Familienangehörigen verwendet werden! (cris) Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de