Angebliche Trödelhändler entwenden Safe mit Bargeld, Betrugsversuche mit angeblicher Kautionsforderung scheitern
1. Angebliche Trödelhändler entwenden Safe mit Bargeld
Am Mittwoch, den 28.01. zwischen 11:00 h und 12:00 h habe zwei bisher unbekannte Täter in Fredenbeck im Kiebitzweg einen dort wohnenden Senioren aufgesucht und sich als "Trödelhändler" ausgegeben und behauptet, dass sie altes Geschirr und alte Vasen kaufen würden.
Zusammen mit dem Fredenbecker waren sie dann im Wohnhaus und auch im Keller, um sich zu die Verkaufsware anzusehen.
Einer der beiden Männer gab dabei dann an, die Toilette aufsuchen zu müssen.
Nachdem die beiden Unbekannten das Haus wieder verlassen hatten, wurde festgestellt, dass sie offenbar aus dem Schlafzimmer einen Safe mit mehreren hundert Euro Bargeld sowie einige Vasen entwendet hatten.
Die beiden Männer wurden wie folgt beschrieben:
- ca. 45 Jahre alt und schlank
- hatten ein europäisches Erscheinungsbild und sprachen
akzentfreies deutsch
- waren dunkel gekleidet, einer der Beiden trug ein CappyDie Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut davor, fremde Personen ins Haus zu lassen.
Informieren sie vorher die Polizei, damit die diese möglicherweise überprüfen kann, bevor es zu Diebstählen durch Vorspiegelung falscher Tatsachen kommt.
Geben Sie diese Tipps auch an ihre Verwandten und Nachbarn weiter, um derartige Fälle in Zukunft zu vermeiden.
Die Polizei Fredenbeck sucht nun Zeugen, die die beiden Männer in Fredenbeck gesehen haben oder denen ein Auto aufgefallen ist, das möglicherweise mit der Tat in Zusammenhang stehen könnte.
Hinweise bitte unter der Rufnummer 04149-933510.
2. Betrugsversuche mit angeblicher Kautionsforderung scheitern
Am gestrigen Mittwoch ist es in Fredenbeck zu mindestens drei Anrufen gekommen, in denen sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgegeben haben und Kautionen für die Verursachung von angeblichen Unfällen durch Angehörigen gefordert haben.
Dabei war Summen von 18.000, 80.000 und 100.000 Euro gefordert worden.
Da den aufmerksamen Angerufenen die Betrugsmasche aber bekannt war, wurde auf die Forderung nicht eingegangen und die Gespräche beendet ohne dass es zu einem Schaden gekommen ist.
Polizeisprecher Rainer Bohmbach dazu:
"Hier haben die Betroffenen vorbildlich gehandelt. Zeigt es sich doch, dass Informationen und Verhaltenshinweise über derartige Betrugsmaschen ankommen. Auch hier wünschen wir uns, dass sich das weiter im Verwandten- und Bekanntenkreis sowie in der Nachbarschaft rumspricht"
Rückfragen bitte an:
Polizeiinspektion Stade
Pressestelle
Rainer Bohmbach
Telefon: 04141/102-104
E-Mail: rainer.bohmbach@polizei.niedersachsen.de