(BC) Kanzach – Wildtier gegen Auto / Hohen Schaden verursachte querendes Wild am Mittwoch bei Kanzach.
Wie die Polizei mitteilt, fuhr kurz nach 7.30 Uhr ein 22-Jähriger auf der L282 von Marbach in Richtung Kanzach. Auf halber Strecke überquerte ein Wildtier die Fahrbahn. Der Fahrer des Mercedes erfasste das von rechts kommende Tier frontal. Dadurch wurde das Auto erheblich beschädigt. Ein Jagdpächter kümmerte sich um das verendete Reh. An dem fahrbereiten Auto entstand ein Schaden von etwa 3.000 Euro.
Die Polizei rät, besonders in den frühen Morgenstunden, bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen. Besondere Vorsicht gilt auf Straßen, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Denn die Schilder werden gerade dort aufgestellt, wo sich häufig Wildunfälle ereignen. Dort halten sich Tiere gerne auf Grünstreifen, Feldern und Wiesen auf. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein.
Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: Abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Das Tier hat so die Möglichkeit zur Flucht. Mit der Warnblinkanlage werden nachfolgende Autofahrer gewarnt. Für den Hintermann gilt: Sicherheitsabstand einhalten, denn der Vorausfahrende muss vielleicht wegen Wild plötzlich bremsen.
Sind die Tiere weg, kann mit Schrittgeschwindigkeit weitergefahren werden. Wildtiere halten sich oft in Gruppen auf. Sieht man eines, können weitere Tiere in der Nähe sein.
Kommt es trotzdem zum Unfall, muss die Unfallstelle umgehend abgesichert werden. Also Warnblinklicht einschalten und Warndreieck aufstellen.
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Bernd Kurz, Tel. 0731/188-1111
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