Kreis Borken – Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“
128 km/h statt der maximal erlaubten 70 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über den Ahauser Damm in Gescher. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.
Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 18 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 8581 Fahrzeugen. Rund 12 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 218 Ordnungswidrigkeitsverfahren und 785 Verwarngeldern und 13 Fahrverboten.
Zu besonders gravierenden Überschreitungen kam es neben dem genannten Fall an folgenden Stellen: Nordkreis - innerorts mit 81 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Hermann-Ehlers-Straße in Gronau. Südkreis - innerorts mit 90 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Hamalandstraße in Bocholt-Hemden sowie 104 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Gendringer Straße in Isselburg-Anholt. Außerorts mit 79 bei maximal erlaubten 50 km/h auf der Sporker Ringstraße in Bocholt.
Überhöhte Geschwindigkeit und Raserei zählen nach wie vor auch im Kreis Borken zu den Hauptunfallursachen und führen immer wieder - auch bei unbeteiligten Verkehrsteilnehmern - zu schweren Unfallfolgen. Zur Bekämpfung und Verhinderung dieser Unfälle setzt der Verkehrsdienst seine Messungen auch in der nächsten Woche fort.
Kontakt für Medienvertreter:
Kreispolizeibehörde Borken
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