Einsatzmaßnahmen der Polizei im Zusammenhang eines Wahlwerbestandes und Gegendemonstration (Reutlingen)

Einsatzmaßnahmen der Polizei am Samstagvormittag Durch die Einsatzmaßnahmen der Polizei konnten am Samstagmorgen mögliche Ausschreitungen an einem angemeldeten Infostand der AfD auf der Wilhelmstraße vor dem Spitalhof verhindert werden. Gegen 10.40 Uhr fanden sich am Reutlinger Bahnhof mehrere Personen ein, die sich nachfolgend mit einem Banner, mehreren Fahnen und einem Megaphon lautstark Parolen skandierend zu einer nicht angemeldeten Demonstration in Richtung des Wahlstandes bewegten. Aufgrund der dynamischen Lage wurden durch taktische Einsatzmaßnahmen der Polizei zwischen den Lagern eine physische Barriere geschaffen und etwaige Ausschreitungen verhindert. Ebenso konnte das Wochenmarktgeschehen ohne größere Einschränkungen gewährleistet werden. Insgesamt nahmen etwa drei Dutzend Personen an dieser Gegendemonstration teil. Einer Einzelperson, die schon zuvor aufgefallen war, weil sie unmittelbar vor dem Infostand eine Fahne mit fragwürdigem Inhalt schwenkte, musste ein Platzverweis ausgesprochen werden, um weitere Provokationen und etwaige Ausschreitungen zu verhindern. Dem wurde unmittelbar auch Folge geleistet. Gegen zwölf Uhr entfernten sich die Teilnehmer sukzessive. Zu Straftaten war es nicht gekommen. Mögliche Verstöße gegen das Versammlungsgesetz werden geprüft. (tr) Rückfragen bitte an: Tina Rempfer (tr), Telefon 07121/942-2224 Polizeipräsidium Reutlingen Telefon: Mo. - Fr./7:00 bis 17:00 Uhr: 07121/942-1111 außerhalb dieser Zeiten: 07121/942-2224 E-Mail: reutlingen.pp.pressestelle@polizei.bwl.de