Die Tricks der Krypto-Betrüger – Polizei beratet telefonische Beratung und Online-Vortrag

Wer Millionen machen will, der sollte sich sehr genau anschauen, wem er sein Kleingeld anvertraut. Zum "Safer Internet Day" in der kommenden Woche berät die Polizei, worauf man beim Kauf von Kryptowährung oder erfindungsreichen Finanzprodukten achten sollte. "Wenn es doch sogar Bundeskanzler Merz, Günter Jauch oder Sarah Wagenknecht empfehlen?" Doch aufgepasst: Betrüger werben mit Prominenten und legen denen Lügen über angebliche Millionen-Chancen in den Mund. Dank Künstlicher Intelligenz wirken die Fake-Beiträge immer täuschend-echter. Die Täter inserieren in seriösen Medien und schmücken sich mit dem Logo der Tagesschau. Immer wieder gehen arglose Bürger den Lockvogel-Angeboten der Betrüger auf den Leim. Erst scheint es, als hätten sich 300 Euro binnen weniger Nächte verzigfacht. Dann fordern die Täter höhere Investitionen. Aber von Auszahlung der angeblich gewonnenen Million ist dann keine Rede mehr. Für diese Masche hat sich der Begriff "Cyber Trading Fraud" eingebürgert. Von Montag, 09. Februar, bis Freitag, 13. Februar 2026, bietet die Kriminalprävention der Polizei eine kostenlose telefonische Beratung an. Interessierte können sich in der Zeit von 13 bis 16 Uhr unter Telefon 02372 9099 5512 und -5514 informieren und individuelle Fragen stellen. Der Themenschwerpunkt liegt auf Betrugsformen beim Online-Trading, insbesondere über unseriöse Plattformen und falsche Anlageversprechen. Ergänzend findet am Donnerstag, 12. Februar, um 18 Uhr ein Online-Vortrag zum Thema Cyber Trading Fraud statt. In dem Vortrag werden typische Vorgehensweisen der Täter erläutert sowie Schutzmöglichkeiten und Hinweise zum richtigen Verhalten im Betrugsfall gegeben. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung ist erforderlich per E-Mail an: kpo.maerkischerkreis@polizei.nrw.de Die Kriminalprävention empfiehlt allen Interessierten, insbesondere Anlegerinnen und Anlegern sowie Angehörigen, diese Angebote wahrzunehmen und sich frühzeitig über Risiken im digitalen Finanzhandel zu informieren. Weiterführende Informationen finden Interessierte hier: https://lka.polizei.nrw/artikel/anlagebetrug-ein-andauerndes-phaenomen-mit-hohen-schadenssummen Rückfragen von Medienvertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis Pressestelle Polizei Märkischer Kreis Telefon: +49 (02371) 9199-1299 E-Mail: pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de