Haftbefehl – Gefängnis abgewendet

Die Bundespolizei hat am Dienstag an der deutsch-niederländischen Grenze einen mit Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Dem 29-Jährigen drohten mehr als dreieinhalb Monate Gefängnis. Der Mann wurde am Morgen gegen 10:30 Uhr im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze als Beifahrer eines Autos in der Kontrollstelle an der Autobahn 30 auf der Rastanlage Bentheimer Wald kontrolliert. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Rumänen ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlag. Er war zuvor gerichtlich wegen Körperverletzung und tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte zu einer Ersatzfreiheitsstrafe von mehr als dreieinhalb Monaten verurteilt worden. Lediglich durch die Zahlung einer Strafe von 1.650 Euro könnte der Gefängnisaufenthalt abgewendet werden. Dem Verhafteten gelang es schließlich, den haftbefreienden Betrag von 1.650 Euro aufzubringen. So konnte der 29-Jährige seine Reise im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen fortsetzen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim Pressestelle Marcel Fehr Telefon: 05924 7892-2401 E-Mail: pressestelle.badbentheim@polizei.bund.de