Haftbefehl – Mann entgeht Gefängnis und erhält Anzeige
Die Bundespolizei hat am Mittwoch an der deutsch-niederländischen Grenze einen mit Haftbefehl gesuchten Mann festgenommen. Der 38-Jährige konnte die geforderte Geldstrafe aufbringen und entging somit einem Gefängnisaufenthalt. Da er allerdings zugriffsbereit eine Machete im Fahrzeug mitführte erwartet ihn nun eine Anzeige.
Der Mann wurde gegen 20:50 Uhr im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen an der deutsch-niederländischen Grenze als Fahrer eines Autos in der Kontrollstelle an der Bundesstraße 402 in Twist kontrolliert.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen den Polen ein Haftbefehl der zuständigen Staatsanwaltschaft vorlag. Er war zuvor gerichtlich wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz verurteilt worden. Da der Verhaftete den haftbefreienden Betrag von 900,- Euro aufbringen konnte, ersparte er sich eine mehr als zweiwöchige Gefängnisstrafe.
Im Fahrzeug fanden die Bundespolizisten eine zugriffsbereite Machete mit einer Klingenlänge von mehr als 37 Zentimetern und stellten diese sicher.
Den 38-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Der Mann konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen seine Reise fortsetzen.
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Marcel Fehr
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