Softair-Waffe löst Polizeieinsatz in Bargteheide aus

05.02.2026 | Kreis Stormarn | 04.02.2026 - Bargteheide Montagnachmittag kam es am Schulzentrum in Bargteheide zu einem größeren Polizeieinsatz, da ein Jugendlicher sich mit einem pistolenähnlichen Gegenstand auf dem Schulgelände bewegt haben soll. Die Polizei konnte den Sachverhalt aufklären. Am 04.02.2026 gegen 15:10 Uhr alarmierte die Schulleiterin des Schulzentrums Bargteheide die Polizei. Ihr waren Jugendliche auf dem Schulgelände aufgefallen, von denen einer einen Gegenstand mit sich führte, welcher einer Schusswaffe sehr ähnlich sah. Die Einsatzkräfte fahndeten mit Nachdruck nach den Jugendlichen und konnten schließlich zwei 14-jährige Schüler aus Bargteheide im Nahbereich antreffen. Einer der Schüler führte tatsächlich eine "Pistole" mit sich, welche sich letztendlich als Softair-Waffe herausstellte. Im Gespräch mit den beiden 14-Jährigen wurde deutlich, dass sie sich über die mögliche Tragweite ihres Handelns keine Gedanken gemacht hatten. Die Beamten nahmen die Softair-Waffe an sich und verständigten die Eltern, auf deren Wunsch die Softair-Pistole nun entsorgt werden darf. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang noch einmal ausdrücklich auf Folgendes hin: Softair-Waffen, selbst wenn sie je nach Art ihrer Beschaffenheit rechtlich zumeist als Spielzeug einzustufen sind, sehen scharfen Schusswaffen oftmals täuschend ähnlich. Damit wird aus einem Spielzeug eine sog. Anscheinswaffe, deren Führen grundsätzlich verboten ist. Unbeteiligte Personen / Passanten können meist nicht erkennen, ob es sich um ein Spielzeug oder eine echte Schusswaffe handelt, sind daher oft beunruhigt, teilweise sogar verängstigt und verständigen die Polizei. Die Polizei muss dann zunächst, bis zu Klärung des Sachverhaltes, von einer tatsächlichen Gefahrenlage ausgehen. Dies kann dann auch zu gefährlichen Missverständnissen mit möglicherweise verheerenden Folgen führen. In diesem konkreten Fall in Bargteheide handelte es sich glücklicherweise nicht um eine derartige Lage und der Einsatz ging für alle Beteiligten glimpflich aus. Rückfragen bitte an: Polizeidirektion Ratzeburg - Stabsstelle / Presse - Sophie-Marie Jakobi Telefon: 04541/809-2012 E-Mail: Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de