Barmstedt – Gemeinsam gegen Vandalismus – Polizei erhöht den Kontrolldruck
Seit einigen Monaten kommt es in Barmstedt zu einer deutlichen Häufung von Straftaten, wie Sachbeschädigungen an Kraftfahrzeugen und an Gebäuden, Diebstählen, Hausfriedensbrüchen und Abbrennen von nicht zugelassener Pyrotechnik. Nach den bisher geführten Ermittlungen soll eine Gruppe von Jugendlichen mutmaßlich für eine Vielzahl der Taten verantwortlich sein.
In den sozialen Medien kursieren bereits Schlagzeilen, wie
"5 vor 12 für Barmstedts Innenstadt: Ein Weckruf an alle Akteure"
oder
"Von Vandalismus zu Gewalt - Warum wir jetzt handeln müssen, um unsere Stadt nicht zu verlieren!"
Der Polizei sind sowohl die Taten als auch weitestgehend die Tatverdächtigen bekannt und die Ermittlungen werden nicht erst seit heute intensiv geführt.
Nun wird die Polizei den Kontrolldruck weiter erhöhen. Zudem sind die Ermittler im engen Austausch mit den zuständigen Jugendstaatsanwälten, den Schulleitungen sowie dem Jugendamt und der Jugendgerichtshilfe, um durch den ständigen Kontakt frühzeitig über alle Entwicklungen informiert zu sein.
Eine verstärkte Präsenz und die Steigerung des Kontrolldrucks gegen die Gruppe, denen man eine Vielzahl der Taten vorwirft, sollen hauptsächlich zwei Ziele verfolgen:
Erstens will die Polizei durch ihre Maßnahmen Straftaten und Ordnungswidrigkeiten der Gruppe verhindern, indem die Gruppe ein deutlich erhöhtes Entdeckungsrisiko zu erwarten hat und zweitens soll das Sicherheitsempfinden der Bürger gestärkt werden, indem die Polizei an tatrelevanten Orten häufiger präsent sein wird.
Weiterhin soll der Fokus auch auf den präventiven Charakter der Maßnahmen gerichtet sein, um gegebenenfalls auch Hilfsangebote zu unterbreiten sowie pädagogische/erzieherische Maßnahmen auf den Weg bringen zu können.
Um den erhöhten Aufwand stemmen zu können, wird die örtliche Polizei bei ihrem Konzept zeitweise durch Kräfte aus Elmshorn (EG Jugend) unterstützt.
Von Seiten der Polizei wird die Lageentwicklung durchgängig beobachtet und eine Anpassung des Konzepts vorgenommen, sofern dies erforderlich wird.
Rückfragen bitte an:
Polizeidirektion Bad Segeberg
- Pressestelle -
Dorfstr. 16-18
23795 Bad Segeberg
Michael Bergmann
Telefon: 04551-884-2020
E-Mail: pressestelle.badsegeberg@polizei.landsh.de