Vier vorläufige Festnahmen nach erfolgloser Flucht vor Polizei
Nach einer Verfolgungsfahrt am Donnerstag, 5. Februar 2026, hat die Polizei mehrere Strafverfahren eingeleitet. Zunächst wurden Polizeibeamte während einer Streifenfahrt gegen 10.45 Uhr an der Sutumerfeldstraße in Beckhausen auf einen Audi A4 aufmerksam, der dem Streifenwagen in Höhe der Harpenstraße mit überhöhter Geschwindigkeit entgegenkam. Die Polizisten wendeten ihr Fahrzeug, folgten dem Audi in Richtung Lanferbruchstraße und gaben dem Fahrer Anhaltezeichen. Der setzte seine Fahrt jedoch unbeirrt über mehrere innerstädtische Straßen fort. Weil weitere Einsatzkräfte die Kurt-Schumacher-Straße im Bereich der Grillostraße sperrten, musste der Audi-Fahrer den Wagen verkehrsbedingt auf der Berliner Brücke stoppen. Daraufhin flüchteten vier Personen aus dem Fahrzeug und rannten fußläufig über die Magdeburger Straße. Die Beamten konnten den 34-jährigen Fahrer ohne festen Wohnsitz in Deutschland sowie drei weitere Männer im Alter von 18, 27 und 33 Jahren allesamt stellen und vorläufig festnehmen. Bei der Überprüfung des 34-jährigen Fahrers stellte sich heraus, dass dieser über keine gültige Fahrerlaubnis verfügt. Zudem fiel ein freiwilliger Atemalkoholtest bei ihm positiv aus. Das Fahrzeug wurde von den Beamten sichergestellt und abgeschleppt. Zudem fanden die Polizisten in einem Altpapiercontainer entlang der Fluchtroute einen Rucksack, in dem sich unter anderem Schraubendreher befanden. Auch der Rucksack, der mutmaßlich durch eine der flüchtenden Personen entsorgt worden war, wurde sichergestellt. Nach Abschluss der Maßnahmen konnten die 18 und 27 Jahre alten Männer ohne festen Wohnsitz in Deutschland sowie der 33-Jährige aus Köln die Wache verlassen. Auch der 34-Jährige wurde nach der Zahlung einer Sicherheitsleistung wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
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