Rheine, Nach Wohnhausbrand in Rheine – 43-Jähriger in psychiatrischer Klinik – Richterin erlässt Unterbringungsbefehl, Nachtrag

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster Nachtrag zu den Pressemitteilungen "Rheine, Brand eines Mehrfamilienhauses Bewohner konnten das Haus rechtzeitig verlassen" und "Nach Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rheine - Polizei Münster richtet Mordkommission ein" Nachdem es am Mittwochabend (04.02., 17.55 Uhr) in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bernhardstraße in Rheine zu einem Brand gekommen war und sich ein erster Tatverdacht gegen einen 43-jährigen psychisch kranken Bewohner richtete, ist dieser nun in einem forensischen Krankenhaus einstweilig untergebracht. Im Rahmen der ersten Ermittlungen ergaben sich konkrete Anhaltspunkte dafür, dass der Beschuldigte an einer psychischen Erkrankung leidet. Eine Richterin des Amtsgerichts Rheine folgte dem Antrag der Staatsanwaltschaft Münster und hat am Donnerstagabend (05.02.) einen Unterbringungsbefehl gegen den Beschuldigten aus Rheine wegen des Verdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion und der schweren Brandstiftung angeordnet. Der Beschuldigte hat sich, auch aufgrund seines Gesundheitszustands, bislang nicht zu dem Tatvorwurf geäußert. Die Ermittlungen, insbesondere zu der Ursache der Explosion, dauern an. Rückfragen bitte an: Polizei Steinfurt Pressestelle Telefon: 02551 152200