Folgemeldung zum Fußballspiel Schalke-Dresden/Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung dauern an

Nach Abpfiff des Spiels in der zweiten Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Schalke 04 und Dynamo Dresden (unsere Pressemittteilung vom 7. Februar 2026, 17.36 Uhr, https://gelsenkirchen.polizei.nrw/presse/grosseinsatz-bei-hochrisiko-spiel-in-gelsenkirchenvorlaeufig-positive-bilanz-aus-sicht-der-polizei ) ermittelt die Polizei nach wie vor in einem Fall wegen schwerer Körperverletzung. Anders als in der Ursprungsmeldung handelt es sich bei dem Geschädigten allerdings nicht um einen Schalker Fan, sondern um einen 26 Jahre alten Anhänger von Dynamo Dresden. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Nach ersten Ermittlungen war der Mann zusammen mit zwei weiteren Personen in einem weißen VW Polo auf dem Heimweg nach Lennestadt, als gegen 16 Uhr etwa fünf bis sechs Personen, augenscheinlich Anhänger des FC Schalke 04, das Fahrzeug in einem Rückstau im Kreuzungsbereich Emscherstraße/Benzstraße im Stadtteil Erle umzingelten und anhielten. Einer der Tatverdächtigen habe den Geschädigten dann nach seiner Fanzugehörigkeit gefragt, ihn mehrfach durch die gewaltsam geöffnete Fahrertür geschlagen und ihm anschließend den Fan-Schal geraubt. Auch der Beifahrer, ein 27 Jahre alter Mann aus Finnentrop wurde geschlagen. Ihm hat man den Schal vom Hals gerissen. Dabei wurde er leicht verletzt. Eine weitere, 22 Jahre alte Frau, die hinten im Auto saß, wurde nicht angegriffen. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen laut Aussagen von weiteren Zeugen in unterschiedliche Richtungen. Der 26-Jährige wurde schwer verletzt und durch Rettungskräfte zunächst in ein örtliches Krankenhaus und dann in eine Spezialklinik gebracht. Lebensgefahr besteht nicht. Der Hauptverdächtige soll laut Zeugenaussagen einen blauen Hoodie getragen und eine hellblonde, hochgestylte Kurzhaarfrisur gehabt haben. Ein weiterer Tatverdächtiger soll eine leicht dunkle Hautfarbe haben, ein weiterer trug einen blauen Pullover mit der Aufschrift "Ruhrpott". Die Polizei sucht weitere Zeugen des Vorfalls und bittet um Hinweise unter den Telefonnummern 0209 365 5120 oder 0209 365 8240. Nachfragen für Journalistinnen und Journalisten: Polizei Gelsenkirchen Thomas Nowaczyk Telefon: +49 (0) 209 365-2010 E-Mail: pressestelle.gelsenkirchen@polizei.nrw.de