Hinweise der Hagener Polizei anlässlich der Karnevalstage

Die Hagener Polizei bereitet sich intensiv auf die kommenden Karnevalstage vor. Zahlreiche Einsatzkräfte werden für die Sicherheit aller Feiernden sorgen, wenn am Tulpensonntag in Boele und Rosenmontag in der Hagener Innenstadt die Karnevalszeit ihren Höhepunkt erreicht. Die Polizei arbeitet eng mit dem Ordnungsamt der Stadt Hagen und dem Veranstalter zusammen, damit die Feierlichkeiten sicher und ungestört verlaufen. Während der Umzüge wird die Polizei für Sie gut sichtbar und stets ansprechbar sein. In einer Gefahrensituation zögern Sie jedoch nicht, die 110 zu wählen. Die Beamten, die zivil und in Uniform vor Ort sind, sind insbesondere dort präsent, an denen traditionell viele Karnevalisten zusammenkommen. Um ein sicheres Feiern für alle zu gewährleisten, wird die Polizei frühzeitig einschreiten, wenn Personen randalieren, aggressiv auftreten, den öffentlichen Frieden stören oder Straftaten begehen. Je nach Lage werden Maßnahmen wie Bürgergespräche, die Erteilung von Platzverweisen oder Ingewahrsamnahmen getroffen. Straftaten werden konsequent verfolgt und geahndet. Während der gesamten Karnevalszeit führt die Polizei verstärkt Alkohol- und Betäubungsmittelkontrollen im Straßenverkehr durch. Wer alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss ein Fahrzeug führt, gefährdet sich und andere. Die Einsatzkräfte verfolgen Verstöße konsequent - bis hin zu Strafanzeigen, Fahrverboten und Führerscheinentzug. Überlegen Sie deshalb frühzeitig, wie Sie nach den Umzügen nach Hause kommen und ob Sie Alkohol trinken möchten oder nicht. Denn "ein Gläschen" kann schnell zu viel sein. Karneval lebt von fantasievollen Verkleidungen - dennoch gilt: Verzichten Sie auf echt aussehende Waffen oder waffenähnliche Gegenstände (z. B. täuschend echte Spielzeugpistolen, Messerattrappen). Solche Gegenstände können bei anderen Menschen Angst auslösen und polizeiliche Maßnahmen nach sich ziehen. Bitte verzichten Sie während der Umzüge auch auf Glasbehälter und beachten Sie das Verbot des Führens von Waffen und Messern bei öffentlichen Veranstaltungen (vgl. §42 WaffG ff.)! Die Polizei bittet alle Feiernden um Rücksichtnahme, Verantwortungsbewusstsein und Respekt gegenüber Mitmenschen sowie Einsatzkräften. Ziel ist es, dass alle Karnevalstage fröhlich, ausgelassen und vor allem sicher verlaufen. Für den Fall, dass Sie in Schwierigkeiten geraten sind oder beobachten, dass sich andere Personen in einer Notlage/Gefahrensituation befinden, sollten Sie folgende Hinweise beachten: Organisieren Sie Hilfe und wählen Sie umgehend den Notruf 110. Bitte kümmern Sie sich um Opfer und stellen Sie sich bitte auch als Zeuge zur Verfügung. Behindern Sie Rettungskräfte nicht bei Ihrer Arbeit. Die Polizei Hagen wünscht allen Bürgerinnen und Bürgern eine gute und vor allem friedliche Karnevalszeit. (arn) Rückfragen bitte an: Polizei Hagen Pressestelle Telefon: 02331 986 15 15 E-Mail: pressestelle.hagen@polizei.nrw.de X: WhatsApp-Kanal: