Pressemitteilung der Polizeiinspektion SZ/PE/WF vom 12.02.2026.
Ursprungsmeldungen und Abschlusspressemeldung
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56519/6215596 (11:39 Uhr)
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56519/6215596 (12:26 Uhr)
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/56519/6215700 (13:15 Uhr)
Größerer Polizeieinsatz
Salzgitter-Fredenberg, Hans-Böckler-Ring, 12.02.2026, 10:30 Uhr.
Polizei gibt weitere Details zum Einsatzgeschehen bekannt:
Nach Bekanntwerden des Sachverhaltes durch eine hinweisgebende Person hatte die Polizei ein Großaufgebot an Einsatzkräften in den Bereich der BBS Fredenberg entsandt. Es wurde von einem Mann berichtet, der sich vor der Schule aufgehalten hatte und offensichtlich im Besitz einer Schusswaffe war.
Der Einsatzraum wurde großräumig von der Polizei abgesperrt. Insbesondere waren hiervon der Personen- und Fahrzeugverkehr betroffen. Die Polizei hatte durch konsequente Absperrmaßnahmen verhindert, dass sich Personen der Schule genähert hatten.
Für die professionelle Einsatzbewältigung war es erforderlich, dass der Schulkomplex nach dem Mann durchsucht wurde.
Im Zuge der Durchsuchung konnte ein 15-jähriger junger Mann in der Schule festgestellt werden, der als Verursacher des Einsatzes namentlich ermittelt werden konnte. Dieser führte in einem Rucksack eine "täuschend echt aussehende" Schusswaffe mit sich.
Der Schüler konnte von Polizeikräften angetroffen und in Gewahrsam genommen werden.
Im Zuge polizeilicher Ermittlungen wurde der Junge vernommen, weitere Ermittlungen stehen noch an.
Es bestand nach bisherigem Ermittlungsstand zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für andere Personen.
Bei dem Einsatz ist glücklicherweise niemand verletzt worden.
Die Polizei macht deutlich, dass ein Mitführen oder Zeigen von Waffen oder anderen gefährlichen Gegenständen -auch wenn es sich nur um Spielzeug handelt- stets als gefährlich bewertet werden muss und regelmäßig einen polizeilichen Einsatz nach sich ziehen kann. Daher ist der Appell der Polizei, niemals in der Öffentlichkeit solche Gegenstände mitzuführen.
Die Polizei hebt lobend hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen den eingesetzten Institutionen wie Polizei, Schule und kommunaler Einrichtungen im Zusammenwirken mit der Presse sehr gut funktioniert hat.
Insbesondere wünschen wir allen von den polizeilichen Einsatzmaßnahmen betroffenen Lehrerinnen und Lehrern sowie Schülerinnen und Schüler, dass sie das Erlebte gut und professionell aufarbeiten können.
Rückfragen bitte an:
Polizei Salzgitter
Pressestelle/Öffentlichkeitsarbeit
Matthias Pintak
Telefon: 05341/1897-104
E-Mail: pressestelle@pi-sz.polizei.niedersachsen.de