Kreis Borken – Polizei bekämpft Hauptunfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“
98 km/h statt der maximal erlaubten 50 km/h: So schnell raste in der vergangenen Woche ein Auto über die Straße Alstätter Brook in Ahaus. Auf den "Temposünder" kommen nun erhebliche Konsequenzen zu, denn das Team des Verkehrsdienstes der Kreispolizeibehörde Borken hatte vor Ort eine Messstelle eingerichtet.
Nicht nur da: In den zurückliegenden Tagen erfassten die Mitarbeiter an 10 Stellen im Kreis Borken das Tempo von insgesamt 8508 Fahrzeugen. Rund 11 Prozent davon überschritten die erlaubte Höchstgeschwindigkeit. Das schlägt sich nieder in 168 Ordnungswidrigkeitsverfahren und 734 Verwarngeldern und 9 Fahrverboten.
Besonders gravierende Verstöße wurden unter anderem festgestellt:
Im Nordkreis wurde ein Fahrzeug innerorts auf der der Gildehauser Straße in Gronau mit 66 bei erlaubten 30 km/h gemessen. Im Südkreis wurde ein Pkw innerorts auf der Hamalandstraße in Bocholt mit 92 bei erlaubten 50 km/h sowie ein Lkw mit 85 bei erlaubten 50 km/h gemessen.
Überhöhte Geschwindigkeit zählt weiterhin zu den Hauptunfallursachen im Kreis Borken und führt immer wieder - auch bei Unbeteiligten - zu schweren Unfallfolgen. Der Verkehrsdienst setzt seine Kontrollen daher auch in der kommenden Woche fort.
Kontakt für Medienvertreter:
Kreispolizeibehörde Borken
Sandra Biedermann (sb), Leonie Dreier (ld), Julia Hoffboll (jh),
Markus Hüls (mh), Peter
Lefering (pl), Thorsten Ohm (to), Johanna von Raesfeld (jr)