Schleusung auf der Autobahn 15 aufgedeckt

Samstagabend deckte die Bundespolizei im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Grenzkontrollen die Einschleusung von fünf Personen auf der Autobahn 15 auf. Den mutmaßlichen Schleuser nahmen die Einsatzkräfte vorläufig fest. Gegen 18:45 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Bundespolizei in der Einreisekontrolle einen ukrainischen Staatsangehörigen als Fahrer eines in Polen zugelassenen Kleinbusses. Der 40-Jährige legte eine polnische DIIA-App vor. Die weiteren Insassen, zwei Erwachsene und drei Kinder im Alter von 5 bis 34 Jahren wiesen sich jeweils mit einem griechischen Schengenvisum der Kategorie C, gültig für die Dauer von 10 Tagen sowie für eine einmalige Einreise, aus. Da sich die genannten Gründe der Einreise und dem mitgeführten Gepäck der armenischen Familie nicht mit den mitgeführten Dokumenten deckte, entstand der Verdacht der Visaerschleichung. Bei der Durchsuchung des Fahrers entdeckten die Einsatzkräfte zudem in ein verbotenes Reizstoffsprühgerät, zwei Mobiltelefone sowie Bargeld in unterschiedlichen Währungen. Im Fahrzeug stellten die Beamtinnen und Beamten noch ein hochwertiges Tablet sowie ein USB-Stick fest. Weil der Eigentümer unbekannt war, stellten die Einsatzkräfte das Tablet zur Eigentumssicherung sicher und beschlagnahmten das Reizstoffsprühgerät, den USB-Stick sowie die Mobiltelefone als Beweismittel. Die Einsatzkräfte nahmen den mutmaßlichen Schleuser vorläufig fest sowie die Geschleusten in Gewahrsam und brachten alle zur Bearbeitungsstraße in Klein Bademeusel. Die Bundespolizei leiteten Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der unrichtigen oder unvollständigen Angabe zur Aufenthaltstitelbeschaffung sowie der unerlaubten Einreise gegen die strafmündigen Personen ein. Gegen den mutmaßlichen ukrainischen Schleuser ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des Einschleusens von Ausländern. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wiesen die Einsatzkräfte alle Personen nach Polen zurück. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Berlin - Pressestelle - Schnellerstraße 139 A/ 140 12439 Berlin Telefon: 030 91144 4050 Mobil: 0175 90 23 729 Fax: 030 204 561 - 39 02 E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de