Bilanz der Polizei Aachen: Über 60 Einsätze mit Karnevalsbezug an Rosenmontag
Den Höhepunkt des Straßenkarnevals haben am Rosenmontag (16.02.2026) viele Menschen in unserer Region gefeiert: allerdings weniger als im vergangenen Jahr. In Aachen verfolgten 165.000 (2025: 210.000) Zuschauerinnen und Zuschauer den Rosenmontagszug, in Eschweiler 180.000 (2025: 220.000).
Aus polizeilicher Sicht gab es zwischen 6 Uhr am Rosenmontag (16.02.26) und 6 Uhr am Veilchendienstag (17.02.2026) insgesamt 61 Einsätze mit Karnevalsbezug. Bei Auseinandersetzungen und Körperverletzungsdelikten wurden nach bisherigen Erkenntnissen über zehn Menschen verletzt. 15-mal mussten Menschen des Platzes verwiesen werden, vier Menschen verbrachten die Nacht im Polizeigewahrsam. In einem Fall zogen die Einsatzkräfte ein Messer aus dem Verkehr. Das Messer wurde sichergestellt und eine entsprechende Ordnungswidrigkeitenanzeige nach dem Waffengesetz gefertigt.
Auf einer Veranstaltung auf dem Aachener Katschhof kam es zu einer gefährlichen Körperverletzung. Mitarbeiter einer Security-Firma wurden hierbei nach bisherigen Erkenntnissen von mehreren Tatverdächtigen geschlagen und getreten. Einer der Tatverdächtigen wurde angetroffen und identifiziert. Vier Menschen wurden leicht verletzt und zur Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Ebenfalls in Aachen kam es zu einem tätlichen Angriff auf eine Mitarbeiterin des Ordnungsamtes. Ein stark alkoholisierter Zuschauer des Rosenmontagszugs hatte sie angespuckt. Der Mann wurde von Einsatzkräften der Polizei einer Polizeiwache zugeführt. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen und er wurde erkennungsdienstlich behandelt. Ein Platzverweis für die Bereiche des Rosenmontagszuges wurde ihm erteilt. Ihn erwartet nun ein Strafverfahren.
In Eschweiler wurden bei einem Streit im Bereich Rosenallee/ Marienstraße drei Erwachsene und zwei Kinder durch Pfefferspray leicht verletzt. Auch ein Mitarbeiter der Johanniter wurde dabei von dem Tatverdächtigen körperlich angegangen. Der Tatverdächtige wurde des Platzes verwiesen. Das zuständige Kriminalkommissariat hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.
Während die Veranstalter für die Sicherheit der Veranstaltungen zuständig waren, zeigte die Polizei Aachen deutlich sichtbare Präsenz im Umfeld der Veranstaltungsorte. Insgesamt kam es zu karnevalstypischen Delikten, die von den Einsatzkräften konsequent verfolgt wurden. (sk/gw)
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