Polizeipräsidium Freiburg: Polizei zieht positive Bilanz der diesjährigen Fasnacht
Das Polizeipräsidium Freiburg zieht insgesamt eine positive Bilanz der diesjährigen Fasnacht. Im gesamten Zuständigkeitsbereich war die Polizei verstärkt im Einsatz, zeigte Präsenz und führte zahlreiche Kontrollen durch, um die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher zu gewährleisten.
Wie zur "fünften Jahreszeit" üblich, handelte es sich um eine einsatzintensive Zeit. Dabei kam es überwiegend zu alkoholbedingten Streitigkeiten und körperlichen Auseinandersetzungen. Gravierende Ereignisse wurden nach derzeitigem Kenntnisstand nicht bekannt.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf verstärkten Kontrollen zur Durchsetzung des Messerverbots bei öffentlichen Veranstaltungen sowie im öffentlichen Personennahverkehr. Insgesamt wurden im Rahmen der Fasnacht mehr als 220 Personen kontrolliert. In sechs Fällen stellten die Einsatzkräfte Messer sicher und leiteten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. In einem Fall wurde eine geladene Schreckschusspistole beschlagnahmt.
Stadt Freiburg:
In Freiburg herrschte eine ausgelassene und friedliche Stimmung. Witterungsbedingt wurden deutlich weniger Zuschauerinnen und Zuschauer als in den Vorjahren verzeichnet, insbesondere bei der Straßenfasnacht am Samstag und Sonntag. Der Rosenmontag war trotz regnerischen Wetters stark besucht. Gravierende Ereignisse sind bislang nicht bekannt geworden.
Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald:
Das Revier Breisach zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Fasnacht und meldet einen weitgehend friedlichen Verlauf.
Bei der größten Veranstaltung im Revierbereich, dem Fastnachtsumzug in Merdingen, zeigte die Polizei starke Präsenz. Das Besucheraufkommen war in diesem Jahr deutlich geringer als in den Vorjahren. Die Veranstaltung verlief ohne größere Zwischenfälle.
Auch bei den Gauklertagen in Breisach, bei denen die Polizei ebenfalls verstärkt präsent war, ergaben sich keine Sicherheitsvorfälle oder nennenswerte Störungen. Daneben fanden zahlreiche weitere Veranstaltungen im Revierbereich statt, bei denen ein polizeiliches Einschreiten nicht erforderlich war.
Das Polizeirevier Titisee-Neustadt zieht ebenfalls eine positive Bilanz der Fastnacht 2026. Die Veranstaltungen im Revierbereich waren gut besucht und von einer überwiegend friedlichen Stimmung geprägt.
Bis auf einen Vorfall, bei dem eine Person durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt wurde, sind nach derzeitigem Kenntnisstand keine erwähnenswerten Ereignisse bekannt geworden.
Auch das Polizeirevier Müllheim zieht eine positive Bilanz. Witterungsbedingt waren einige Veranstaltungen deutlich schlechter besucht als in den Vorjahren. Dennoch feierten über die Fasnachtstage hinweg tausenden Menschen friedlich.
Gravierende Ereignisse wurden bislang nicht bekannt. Vereinzelt registrierte die Polizei körperliche Auseinandersetzungen und Streitigkeiten, meist im Zusammenhang mit Alkoholkonsum.
Landkreis Lörrach:
Bei den Fasnachtsveranstaltungen im Landkreis Lörrach herrschte eine friedliche und ausgelassene Stimmung. Die Zahl der Ordnungsstörungen bewegte sich im üblichen Rahmen. Bis auf einen Vorfall in Rümmingen, bei dem ein Mann durch einen Schlag mit einer Glasflasche am Kopf verletzt wurde, sind nach derzeitigem Kenntnisstand keine gravierenden Ereignisse bekannt geworden.
Landkreis Emmendingen:
Die Polizeireviere Emmendingen und Waldkirch blicken ebenfalls auf eine sehr friedliche und weitgehend störungsfreie Fasnacht 2026 zurück.
Vereinzelt kam es zu Streitigkeiten und einfachen Körperverletzungsdelikten, deren Anzahl insgesamt gering blieb. In Denzlingen wurden beim Rosenmontagsumzug mehrere Menschen durch einen explodierenden Knallkörper verletzt. Die Ermittlungen hierzu dauern an. Darüber hinaus wurden nach derzeitigem Erkenntnisstand keine besonderen Vorkommnisse registriert.
Landkreis Waldshut:
Auch Im Landkreis Waldshut war die Polizei verstärkt im Einsatz, um einen sicheren Verlauf der Fasnachtsveranstaltungen zu gewährleisten. Wie in den übrigen Landkreisen verzeichnete die Polizei dabei ein erhöhtes Einsatzaufkommen. Gravierende Vorfälle wurden bislang jedoch nicht bekannt.
Im Zusammenhang mit den Veranstaltungen kam es zu mehreren Körperverletzungsdelikten. Zudem mussten vereinzelt Platzverweise ausgesprochen und mehrere Personen kurzzeitig in Gewahrsam genommen werden. Insgesamt zieht die Polizei ein positives Fazit.
oec
Medienrückfragen bitte an:
Özkan Cira
Polizeipräsidium Freiburg
Pressestelle
Telefon: 0761 882 1018
freiburg.pressestelle@polizei.bwl.de
X:
- Außerhalb der Bürozeiten -
E-Mail: freiburg.pp@polizei.bwl.de