Trickbetrüger erbeuten Schmuck

Eine 83 Jahre alte Frau aus Grevenbroich ist am Mittwoch (17.02.), gegen 17:00 Uhr, das Opfer von Trickbetrügern geworden. Die Seniorin übergab an ihrer Wohnanschrift an der Dr.-Hans-Wattler-Straße in Gustorf Schmuck an einen Unbekannten. Die Frau hatte etwa eine halbe Stunde zuvor einen Anruf erhalten. Der Mann am anderen Ende der Leitung teilte ihr mit, dass eine Diebesbande unterwegs sei und sie aufpassen müsse. Gegen 17:00 Uhr klingelte es an der Haustür. Ein Mann stand vor der Tür, der abermals vor der Diebesbande warnte und die alte Dame fragte, ob sie Schmuck im Haus habe. Die Grevenbrocherin händigte daraufhin ein Schmuckkästchen aus und der Unbekannte entfernte sich. Kurios: Etwa eine halbe Stunde später erschien ein anderer Mann. Er gab der Frau das Schmuckkästchen beschädigt zurück. Der Goldschmuck fehlte, lediglich Modeschmuck befand sich noch in dem Behältnis. Personenbeschreibung: - 1. Mann: etwa 25 bis 30 Jahre alt, circa 170 bis 175 Zentimeter groß, mitteleuropäisches Erscheinungsbild, knielanger Mantel, sprach akzentfreies Deutsch - 2. Mann: etwa 25 bis 35 Jahre alt, circa 185 bis 190 Zentimeter groß, südländisches Erscheinungsbild, breiter Körperbau, sprach Deutsch mit AkzentDie Männer sollen sich, anders als bei solchen Straftaten üblich, nicht als Polizeibeamte oder Staatsanwälte ausgegeben haben. Zeugen werden gebeten, sich beim Kriminalkommissariat 12 unter der Telefonnummer 02131 300-0 oder per Mail an poststelle.rhein-kreis-neuss@polizei.nrw.de zu melden. Auch wenn die Tricks der Gauner unterschiedlich sind, so versuchen sie oftmals mit scheinbar schlüssigen Erklärungen ihr Opfer unter Druck zu setzen und zu einem schnellen Handeln zu zwingen. Der Betroffene soll so nicht die Möglichkeit haben, lange über das Anliegen nachzudenken. Dabei geben sich Betrüger und Diebe gerne als Handwerker, Mitarbeiter von namhaften Firmen oder als Behördenmitarbeiter aus. Verhaltenstipps der Polizei zum Schutz vor Trickdiebstahl und Trickbetrug: - Legen Sie bei verdächtigen Anrufen sofort auf! - Lassen Sie keine Fremden in Ihre Wohnung! - Geben Sie Fremden keine Auskünfte über Ihr Vermögen und Ihre Wertsachen! - Lassen Sie sich auch bei angeblichen Notfällen nicht drängen! - Kein Polizeibeamter und auch kein Staatsanwalt ruft bei Ihnen an und fordert Sie auf, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände auszuhändigen! - Ziehen Sie sofort eine Vertrauensperson hinzu oder vereinbaren Sie einen späteren Termin! - Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen die Situation verdächtig vorkommt!Weitere Informationen zum Thema Trickdiebstahl und Trickbetrug finden Sie unter https://rhein-kreis-neuss.polizei.nrw/artikel/gemeinsam-gegen-betrug. Rückfragen von Pressevertretern bitte an: Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss Pressestelle Jülicher Landstraße 178 41464 Neuss Telefon: 02131 300-14000 Mail: pressestelle.neuss@polizei.nrw.de Web: