Bundespolizei nimmt bewaffneten mutmaßlichen Drogenhändler fest
Dienstagvormittag nahm die Bundespolizei einen Mann vorläufig fest, der während einer Kontrolle die Flucht ergriff und größere Mengen Betäubungsmittel sowie ein Einhandmesser mit sich führte.
Gegen 9:15 Uhr kontrollierten Beamtinnen und Beamten der Bundespolizei einen Mann im Bahnhof Jungfernheide, der während der Kontrolle plötzlich flüchtete.
Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Einsatzkräften den Flüchtenden zu stellen, vorläufig fest und zur weiteren Bearbeitung mit auf die Dienststelle zu nehmen.
Bei der anschließenden Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte eine größere Menge an betäubungsmittelsuspekter Substanzen und 440 Euro Bargeld. Zudem trug er griffbereit ein Einhandmesser in seinem Rucksack.
Da der Verdacht des Handels mit Betäubungsmitteln vorlag, beschlagnahmten die eingesetzten Kräfte die aufgefundenen Substanzen, das Einhandmesser sowie das Bargeld des 42-jährigen deutschen Staatsangehörigen.
Die Bundespolizei leitete Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz unter Mitführen einer Waffe gegen den Polizeibekannten ein.
Zuständigkeitshalber übernahm das Referat Kriminalitätsbekämpfung der Polizei Berlin die weiteren Ermittlungen und ordnete die Verbringung des Mannes in eine Gefangenensammelstelle an.
Es ist beabsichtigt, den 42-Jährigen im Laufe des Mittwochs einem
Haftrichter vorzuführen.
Rückfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Berlin-Hauptbahnhof
Europaplatz 1
10557 Berlin
Tel. +49 (0) 30 2062293 - 17
E-Mail.: bpoli.b-hbf.con-oea@polizei.bund.de