Touristin in S-Bahn sexuell belästigt

Samstagabend belästigte ein Mann eine Frau während der Fahrt mit einer S-Bahn der Linie 3 sexuell. Einsatzkräfte konnten den am S-Bahnhof Rahnsdorf geflüchteten Mann vorläufig festnehmen. Gegen 21:45 Uhr soll der Mann zunächst eine verbale Auseinandersetzung mit einem unbekannten Reisenden gehabt haben. Anschließend fokussierte er sich auf die ebenfalls innerhalb der S-Bahn befindliche Frau und soll ihr unvermittelt an die Brust gefasst haben. Die 40-Jährige schlug die Hand des Mannes weg und verließ die S-Bahn beim Halt am S-Bahnhof Rahnsdorf. Als der Mann ihr folgte, schrie sie laut um Hilfe, woraufhin Zeugen den Notruf verständigten und der Unbekannte die Flucht ergriff. Einsatzkräfte der Polizei Berlin nahmen den Tatverdächtigen kurz darauf am S-Bahnhof Friedrichshagen vorläufig fest. Die 40-Jährige erkannte den 37-Jährigen zweifelsfrei wieder. Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren aufgrund des Verdachts der sexuellen Belästigung gegen den deutschen Staatsangehörigen ein. Da sich die 40-Jährige nur zu touristischen Zwecken in Berlin aufhielt, nahmen die Beamtinnen und Beamten sie zur weiteren Sachverhaltsbearbeitung mit in die Dienststelle. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen nahm die mexikanische Staatsangehörige das Gesprächsangebot mit der am Ostbahnhof ansässigen Anlaufstelle für Gewalt gegen Frauen der Bundespolizei wahr. Den bereits einschlägig polizeibekannten 37-Jährigen entließen die Beamtinnen und Beamten nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß. Im Zuge der weiteren Ermittlungen beabsichtigt die Bundespolizei neben der repressiven Strafverfolgung die Durchführung weiterer präventivpolizeilicher Maßnahmen. Rückfragen bitte an: Bundespolizeidirektion Berlin - Pressestelle - Schnellerstraße 139 A/ 140 12439 Berlin Telefon: 030 91144 4050 Mobil: 0175 90 23 729 Fax: 030 204 561 - 39 02 E-Mail: presse.berlin@polizei.bund.de