Distanzelektroimpulsgerät gegen Randalierer eingesetzt
Fünf beschädigte Autos, DEIG-Einsatz und eine Blutprobe - das ist die Bilanz nach einem Polizeieinsatz am Freitagnachmittag, 27. Februar 2026, um 16.30 Uhr in der Feldmark. Ein Zeuge beobachtete einen Mann dabei, wie er mit einem Gehstock auf geparkte Autos auf der Kurfürstenstraße einschlug und diese beschädigte. Der Zeuge alarmierte die Polizei und verfolgte den Tatverdächtigen zu Fuß. Kurze Zeit später waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort und nahmen die Verfolgung des Mannes auf. Er flüchtete sich in ein Mehrfamilienhaus und schlug die Eingangstür hinter sich zu, um die Beamten abzuhängen. Wenige Sekunden später verschafften diese sich Zugang zu dem Haus und trafen im Eingangsbereich auf den gesuchten Tatverdächtigen. Der 45-jährige Mann aus Gelsenkirchen befand sich augenscheinlich in einem psychischen Ausnahmezustand und stand den Beamten mit erhobenen Fäusten gegenüber. Er verhielt sich äußerst aggressiv und wehrte sich gegen die Versuche der Beamten, den Mann zu fixieren. Daraufhin wurde durch einen Polizisten nach Androhung das Distanzelektroimpulsgerät (DEIG) eingesetzt. Der Aggressor fiel zu Boden und konnte schließlich gefesselt. Der hinzugerufene Rettungsdienst behandelte den Gelsenkirchener und brachte ihn anschließend zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus, wo ihm auch eine Blutprobe entnommen wurde.
Den Tatverdächtigen erwarte nun ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Sachbeschädigung.
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